Neuer Investor: Fans des KFC Uerdingen wollen Antworten

Eine Woche ist es her, dass der KFC Uerdingen bekanntgab, einen neuen Investor gefunden zu haben. In einem schriftlichen Umlaufverfahren sollen die Mitglieder einer Übertragung der Anteile nun zustimmen. Doch wer der neue Geldgeber ist und was er plant, dazu ist bislang nichts bekannt. Entsprechend wollen die Fans Antworten.

Antworten am 12. Januar?

Ursprünglich war für den morgigen Donnerstag eine Informationsveranstaltung angesetzt, aus "organisatorischen Gründen", wie es auf der KFC-Homepage heißt, wurde diese nun auf den kommenden Dienstag (12. Januar) verlegt. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhoffen sich die Fans Antworten auf Fragen wie: "Wer ist der neue Investor? Werden alle Anteile veräußert? Wie viele Anteile werden veräußert? Wird eine Fortsetzung des KFC mit weiteren Investoren geplant? Welche Ziele verfolgt dieser mit seinem Einstieg beim KFC? Wie sieht sein Konzept aus?" Einen entsprechenden Fragenkatalog haben die Ultras Krefeld auf ihrer Homepage veröffentlicht – 25 weitere Fanklubs sind als Unterstützer verzeichnet.

Fans wollen sich nicht verschließen

Auch im Hinblick auf die kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ausrichtung erhoffen sich die Fans Antworten. Weitere Themengebiete sind die Jugend, die Sicherstellung von Vereins- und Stadionname, Wappen und Farben sowie die sportlichen Ziele und die Kaderplanung. Die Anhänger sind sich derweil darüber bewusst, "dass es ohne einen finanzkräftigen Investor düster um den KFC Uerdingen aussieht". Daher wollen sich die Fans den "neuen Wegen" nicht verschließen, "sondern möchten diese Wege lediglich von Anfang an weiterhin konstruktiv begleiten". Der KFC macht derweil klar, dass mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder am Verfahren teilnehmen müssen, damit es gültig ist. Aktuell hat der Verein rund 600 Mitglieder. "Einige Stimmzettel" seien bereits eingegangen.

   
  • ironimus

    Bin mal gespannt, wer da kommt und was er vorhat. Man sollte sich sein Konzept genau anschauen, bevor man mit hochtrabenden Versprechungen ("uns kann keiner aufhalten") wieder auf die Nase fällt. Auch die Stadionfrage muss mit einbezogen werden. Die lahme Sanierung der Grotenburg und der teure Umzug in die Düsseldorfer Großarena sind für die weitere Entwicklung ein Klotz am Bein, der nicht dauerhaft tragbar ist.

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