Nächster Neuer: Auch Patrick Weihrauch verstärkt die SGD

Bei Dynamo Dresden geht es weiter Schlag auf Schlag: Mit Patrick Weihrauch hat der Zweitliga-Absteiger am Freitag seinen vierten Neuzugang innerhalb der letzten 24 Stunden vorgestellt und den zwölften insgesamt. 

Drei Jahre in Bielefeld

"Patrick bringt eine Menge Erfahrung mit, die er bei uns einbringen soll. Er ist ein technisch gut ausgebildeter Spieler, der im Mittelfeld verschiedene Positionen besetzen kann", sagt Sport-Geschäftsführer Ralf Becker über den 26-jährigen Mittelfeldspieler, der von Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld kommt und ein Arbeitspapier bis 2022 unterschrieben hat. "Zudem zeichnet Patrick seine Laufstärke und ein gutes Positionsspiel aus."

Für die Arminia bestritt Weihrauch in den letzten drei Jahren 62 Partien in der 2. Bundesliga, in der letzten Saison kam er jedoch nur fünfmal zum Einsatz. Insgesamt blickt der Offensivspieler auf 82 Zweitliga-Spiele mit sechs Toren und neun Vorlagen zurück. Meistens kam er auf der Zehner-Position zum Einsatz, fungierte teilweise aber auch als Flügelspieler. Bei Dynamo wird er künftig mit der Rückennummer 10 auflaufen. 

In der CL auf der Bank

"Die Verantwortlichen von Dynamo Dresden haben mich in den Gesprächen zu 100 Prozent überzeugt", betont Weihrauch, der sich deshalb "ganz bewusst" für diesen Schritt entschieden habe. "Ich bin davon überzeugt bin, dass mit der SGD und dem gesamten Umfeld in den kommenden Jahren noch einiges möglich ist."

Ausgebildet wurde der 26-Jährige bei 1860 München und dem FC Bayern. Zum Einsatz kam er bei den Bayern zwar nicht, saß aber dreimal in der Bundesliga und im April 2014 sogar einmal in der Champions-League auf der Bank. Mit dem U17-Vize-Europameister von 2011 stehen bei der SGD nun bereits zwölf Neuzugänge fest.

   
  • Hallomann

    Das nennt man clever Wirtschaften.
    In der zweiten Liga kein Geld in die Hand nehmen und sparen,um in Liga drei, einen Spieler nach dem anderen zu holen damit man wieder aufsteigen kann.
    Verstehen muss man das nicht.
    Bei nicht Aufstieg ist dann die Kasse leer.

  • Biene Maja

    @Michael Vogel, nein kein Geldsack. Nennt man einfach mit dem vorhandenen Geld verantwortungsvoll wirtschaften und vorausschauend investieren. Bin selber positiv überrascht, was dort entstanden ist.

    • Sterneneisen

      Tja, Dynamo hat das mit der Entschuldung vor 4, 5 Jahren eben auch clever angestellt.

      Ansonsten: Abwarten. Wer weiß, wie die Zahlen diese Saison aussehen. Es würde nicht verwundern, wenn man als Absteiger ins Minus rutscht, wenn man sich so einen Kader leistet.

      • Robert B.

        es wurde ein Eigenkapital von 10 Millionen erwirtschaftet, welches nun in 2 Saisons für den Wiederaufstieg eingeplant wurde.

      • Sterneneisen

        Das erklärt so einiges. Habe Dynamo aber in den letzten Jahren auch nicht mehr verfolgt.

  • Michael Vogel

    Haben die einen Geldsack? Die verpflichten ja einen Top-Spieler nach dem anderen.

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