Schwäbe-Nachfolger: Osnabrück leiht Marius Gersbeck aus

Der VfL Osnabrück ist auf der Suche nach einem Nachfolger von Marvin Schwäbe fündig geworden: Künftig wird Marius Gersbeck, zuletzt von Hertha an Chemnitz ausgeliehen, den Kasten der Lila-Weißen hüten. Am Freitag wurde das einjährige Leihgeschäft perfekt gemacht.

In Chemnitz erst gesetzt, dann Reservist

Gersbeck nimmt damit einen neuen Anlauf in der 3. Liga: Beim Chemnitzer FC war er nach der Winterpause zwar zunächst gesetzt, doch nach einer Verletzung sowie dem Trainerwechsel von Karsten Heine zu Sven Köhler verlor der 20-Jährige seinen Stammplatz und konnte somit nur fünf Einsätze verbuchen. Dennoch vertrauen die Niedersachsen auf die Fähigkeiten des gebürtigen Berliners: "Zuletzt haben wir mit Marvin Schwäbe als jungen Torhüter nur positive Erfahrungen sammeln können. Deshalb haben wir bewusst erneut nach einem hoffnungsvollen Talent Ausschau gehalten. Mit Marius Gersbeck haben wir einen hochveranlagten Torwart vom VfL überzeugen können, der bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen wird“, erklärt Manager Lothar Gans.

"Er hat große Qualität"

Bei Hertha durchlief Gersbeck seit 2004 sämtliche Nachwuchsteams und kam im Dezember 2013 beim Auswärtsspiel in Dortmund auch einmal in der Bundesliga zum Einsatz. Ansonsten stehen 24 Viertliga-Einsätze für die U23 auf dem Konto des gebürtigen Berliners. "Es ist das A und O für junge Spieler wie Marius, Spielpraxis auf höherem Niveau zu erlangen. Er hat große Qualität – am Ende nur viertklassig zu spielen, bringt ihn nicht weiter", betont Hertha-Geschäftsführer Sport Michael Preetz. Am Montag wird der Torhüter in Osnabrück zur Vertragsunterschrift erwartet.

 
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