Nach Südwest-Derby: Polizei zieht positive Bilanz

Während es beim Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Waldhof Mannheim auf dem Platz angesichts von acht gelben und vier roten Karten heiß herging, blieb es rund um das Stadion weitgehend ruhig. Die Polizei zieht eine positive Bilanz.

Anzeigen und Stadionverbot

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sei es nur zu kleineren Vorfällen gekommen. Anzeigen gab es demnach wegen versuchten Betrugs aufgrund eines gefälschten Tickets, wegen Körperverletzung zwischen zwei Männern, wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (ein Joint-Raucher vor dem Stadion) und eine wegen Sachbeschädigung. In diesem Fall wurde ein Polizeifahrzeug durch einen Steinwurf beschädigt. Der Stein verfehlte eine Einsatzkraft nur knapp am Kopf, weshalb auch wegen versuchter Körperverletzung ermittelt wird. Der Werfer konnte identifiziert werden und muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Im Bereich des Bahnhofs und auf dem Weg zum Stadion wurde Pyrotechnik gezündet, es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Zwei Männer wurden bereits identifiziert und erhielten ein Stadionverbot für die Partie. Zudem sorgten Fans bei der Anreise in einer S-Bahn für Sachbeschädigungen. "Die Höhe des Gesamtschadens muss noch ermittelt werden", teilte die Polizei mit.

Einsatzleiter zufrieden

Insgesamt waren Einsatzleiter Ralf Klein vom Polizeipräsidium Westpfalz und Sarah Deutsch von der Bundespolizei Kaiserslautern zufrieden: "Wir hatten zwar einiges zu tun, aber insgesamt war das Verhalten der Anhänger beider Vereine nicht zu beanstanden – die große Mehrheit hat sich an die Regeln gehalten und den Anweisungen der Polizei Folge geleistet. Unser Dank gilt natürlich insbesondere den Einsatzkräften, denen es heute wieder einmal gelungen ist, für die Sicherheit aller Gäste zu sorgen und den Verkehr so reibungslos wie möglich fließen zu lassen."

   
  • Friedrich Herschel

    Die Polizei dürften da die einzigen mit einer "positiven Bilanz" sein.

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