Nach Spiel gegen Zwickau: Krämer fuhr drei Fans in die Stadt

Weil drei Fans des SV Meppen nach dem Heimspiel gegen den FSV Zwickau (3:0) am 6. August kein Taxi mehr bekommen hatten, fragten sie kurzerhand Trainer Stefan Krämer. Der Coach willigte ein und fuhr die Anhänger in die Stadt.

"Steigt doch ein! Wo ist das Problem?"

Das Heimspiel gegen den FSV Zwickau war bereits lange beendet, als Krämer mit dem Auto vom Stadiongelände fuhr. Nach Hause ging es aber noch nicht direkt. "Nach dem Spiel war ich tanken", erinnert er sich in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Da er unweit des Stadions tankte, blieb das auch mehreren Fans des SV Meppen nicht verborgen. Drei Anhänger sprachen den 55-Jährigen an, baten zunächst um Selfies – und fragen dann, ob er sie in die Stadt fahren könne. "Die Jungs haben kein Taxi gekriegt und mussten wohl fünf Kilometer in die Stadt rein. Da habe ich gesagt, ja, dann steigt doch ein! Wo ist das Problem?", so Krämer.

Also schlüpfte der Trainer in die Rolle des Taxifahrers und nahm die Fans in seinem Auto mit. Im Internet gibt es davon ein 29-sekündiges Video (unter anderem hier). "Ich bin im Moment gerade ein bisschen baff", sagt einer der Fans. "Der Trainer vom SV Meppen bringt uns in die Stadt. Genial, genial." Zwar endete die Fahrt schon nach wenigen Minuten, doch für die drei Fans dürfte das Erlebnis unvergessen bleiben.

Entwarnung bei Blacha

Unterdessen gab Krämer in der "NOZ" Entwarnung bei Kapitän David Blacha, der am Sonntag beim Heimspiel gegen Mannheim wegen einer Verletzung am Sprunggelenk ausgewechselt werden musste. "Es ist nichts Strukturelles kaputt." Demnach erlitt der 31-Jährige "lediglich" eine relativ schmerzhafte Prellung, soll aber am Donnerstag, spätestens am Freitag wieder ins Training einsteigen. Geht der Plan auf, dürfte Blacha am Sonntag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg zur Verfügung stehen. Gleiches gilt wohl für Mirnes Pepic, der am Mittwoch wegen Adduktorenproblemen nicht trainieren konnte.

   
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