Nach Schiri-Beleidigung: Strauss vom Jahn für ein Spiel gesperrt

Das DFB-Sportgericht hat Regensburgs Felix Strauss für ein Spiel gesperrt, nachdem der Verteidiger am Samstag beim Auswärtsspiel in Schweinfurt die rote Karte gesehen hatte. 

"Ihr seid so blind, dass man das nicht sehen kann"

Etwas mehr als eine Stunde war am Samstag gespielt, als Strauss im Mittelfeld gegen Langhans den Ball spielte. Schiedsrichter Daniel Bartnitzki wertete die Aktion jedoch als Foulspiel und zeigte Strauss die gelbe Karte. Daraufhin entgegnete dieser in Richtung des Unparteiischen: "Ihr seid so blind, dass man das nicht sehen kann", was dann die rote Karte nach sich zog.

Nach der Partie sagte Strauss im "MagentaSport"-Interview: "Klar, kann man sagen, dass es mein Fehler ist und ich mir das sparen muss, weil man das so nicht sagen soll. Aber im Fußball sind es Emotionen. Da braucht man ein bisschen Fingerspitzengefühl."

"Beleidigungen sind dann die Grenze"

Hätte man dieses hier zeigen können? Bartnitzki hatte eine klare Meinung dazu: "Bei Beleidigungen gibt es eine klare Grenze, wo wir auch kein Fingerspitzengefühl zeigen können. Das ist ein Fakt. Eine Schiedsrichter-Beleidigung zieht immer eine glattrote Karte nach sich. Da kommt man auch nicht drumherum." Zu dieser Auffassung kam auch liga3-online.de-Experte Babak Rafati in seiner Analyse.

Durch die Sperre von einer Partie verpasst Strauss nun das Heimspiel gegen Viktoria Köln am kommenden Samstag. Bei der Partie in Essen am 14. Februar ist der Verteidiger, der in dieser Saison bislang 21 Partien bestritt, wieder spielberechtigt.

   

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