Nach Pleite in Magdeburg: Henke will Reaktion sehen

Die 0:2-Niederlage beim 1. FC Magdeburg war ein herber Dämpfer für die Aufstiegsambitionen des FC Ingolstadt. Im kommenden Heimspiel gegen Bayern München II will Sportdirektor Michael Henke eine Reaktion sehen.

"Umso mehr dagegenstemmen"

Es war ein enttäuschender Auftritt, den die Schanzer am Samstag beim FCM ablieferten – vor allem offensiv. Von einem "Versagen" der Mannschaft will Henke im Interview mit dem "Donaukurier" aber nicht sprechen: "Das ist mir dem Gegner gegenüber zu respektlos, Magdeburg hat sehr stark gespielt. Sicher haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht, das muss man klar sagen, und das werden wir auch weiter analysieren. Aber in Magdeburg kann man verlieren, das wird anderen auch noch passieren." Dennoch müsse man sich nach so einer Leistung die Frage gefallen lassen, "warum wir so schlecht ins Spiel reingegangen sind".

Einen Grund sieht Henke in der Psyche: "Der Glaube an die eigene Stärke ist im eigenen Stadion größer. Dennoch muss man sich dann umso mehr dagegenstemmen, zumal man solche Erfahrungen wie bei der Niederlage in Dresden schon gemacht hat. Da muss man die Lehren daraus ziehen, und da ist die Mannschaft in der Pflicht."

Henke ist zuversichtlich

Am Samstag steht das Heimspiel gegen Bayern II an: "Ich erwarte von der Mannschaft eine Reaktion und bin davon auch überzeugt, weil ich nur selbstkritische Sätze gehört habe", so der 63-Jährige. Doch auch wenn der FCI in Magdeburg enttäuschte: "Fakt ist aber auch, dass wir Dritter sind, mehr Punkte haben als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison und gute Chancen besitzen aufzusteigen. Diese Chance gilt es an jedem Spieltag zu nutzen." Mit einem Sieg würde Ingolstadt dem anvisierten Aufstieg wieder ein Stück näher kommen, bei einer weiteren Niederlage könnte 1860 München bis auf drei Punkte heranrücken.

   
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