Nach Platzverweis: Verls Mikic für ein Spiel gesperrt

Das DFB-Sportgericht hat Daniel Mikic vom SC Verl nach seinem Platzverweis bei der Partie gegen den FC Ingolstadt (1:1) für ein Spiel gesperrt.

Rafati: Rot war eine Fehlentscheidung

Gerade mal zwei Minuten waren am Mittwochabend gespielt, als Ingolstadts Dennis Eckert-Ayensa auf das Tor zulief und in einem Zweikampf mit Daniel Mikic zu Fall ging. Schiedsrichter Patrick Glaser wertete die Szene als Notbremse und zeigte dem Verler glatt Rot. Aus Sicht von liga3-online.de-Experte Babak Rafati eine Fehlentscheidung: "Vielleicht gibt es einen kleinen Kontakt, der allerdings nicht zu sehen ist. Aber selbst wenn es diesen Kontakt geben sollte, ist es kein Foulspiel. Das ist ein sogenannter 'Unfall', denn dieser Kontakt wäre dann aus der Laufbewegung des Angreifers nach hinten passiert. Wenn der Verteidiger nicht abgebremst hätte, würde er den Kontakt in Kauf nehmen und es würde kein 'Unfall' vorliegen."

Urteil ist rechtskräftig

Wohl auch deswegen wurde der 28-Jährige lediglich für ein Spiel gesperrt und verpasst damit "nur" das Auswärtsspiel im Lübeck am Samstag. Der SC Verl hat das Urteil akzeptiert, es ist damit rechtskräftig. Mikic kam in dieser Saison bisher 23 Mal zum Einsatz.

   
  • DM von 1907

    Man hätte auch auf das eine Spiel Sperre verzichten müssen. Dass der Spieler 88 Minuten plus Nachspielzeit zu Unrecht zuschauen musste, ist gerade genug.

Back to top button