Nach Niederlage in Halle: Selbstkritik beim SV Meppen

Drei Mal in Folge ging der SV Meppen zuletzt als Sieger vom Platz, beim 0:2 in Halle gab es für den Aufsteiger unterdessen nichts zu holen. Nach Abpfiff zeigten sich die Akteure selbstkritisch.

"Die ersten 20 Minuten haben wir ein bisschen verpennt"

Es war ein gebrauchter Tag für den Aufsteiger, insbesondere das 0:1 durch Martin Röser fiel dabei in die Kategorie Traumtor. "Das hätten wir vorher verhindern können. Da läuft man erst einmal der Musik hinterher", gab Max Kremer nach Abpfiff gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" selbstkritisch zu und legte nach: "Die ersten 20 Minuten haben wir ein bisschen verpennt, haben viele Zweikämpfe verloren, die Bälle nicht gekriegt." Als Halle kurz nach der Pause auf 2:0 erhöhte, war die Partie praktisch entschieden.

Mittelfeldspieler Nico Granatowski machte seinem Team aber keine großen Vorwürfe: "Ich glaube nicht, dass uns der Biss fehlte. Wir kassieren zwei Schüsse aus der Ferne, an weitere Großchancen von Halle kann ich mich nicht erinnern.“

Auch Kapitän Martin Wagner suchte die Fehler bei der eigenen Mannschaft: "Wir haben schläfrig angefangen, kamen nicht in die Zweikämpfe." Durch die Niederlage rutscht Meppen in der Tabelle auf den siebten Rang ab, hat aber weiterhin acht Punkte Vorsprung auf die bedrohliche Zone der Tabelle. Mit neun Punkten aus den letzten vier Spielen kann der Aufsteiger aber hoch zufrieden sein.

 

 
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