Nach Krawallen: FCM belegt weitere Täter mit Stadionverboten

Im Zuge der Aufarbeitung der Vorfälle beim DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt am 21. August hat der 1. FC Magdeburg am Mittwoch weitere Täter aus beiden Lagern mit bundesweiten Stadionverboten belegt.

Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen

Ermöglicht wurde die Identifizierung der Täter durch die Auswertung von Bild- und Videomaterial. Geschäftsführer Mario Kallnik kündigt in einer Mitteilung an: "Die Sichtung des umfangreichen Video- und Bildmaterials wird auch in den kommenden Wochen fortgeführt und somit ist mit weiteren Täterermittlungen und daraus resultieren Stadionverboten zu rechnen." Unabhängig der jeweiligen Fanlager will der FCM auch zukünftig jegliche Verstöße gegen die Stadionordnung "konsequent ahnden." Bereits vier Tage nach dem Pokalspiel hatte der FCM erste Täter ermittelt.

Partie für elf Minuten unterbrochen

Die Pokalpartie zwischen Magdeburg und Frankfurt musste am 21. August unmittelbar nach Beginn der 2. Halbzeit für elf Minuten unterbrochen werden, nachdem aus dem Gästebereich Leuchtraketen in einen angrenzenden Magdeburger Block geschossen worden sind und FCM-Fans aus Block U in den Innenraum gestürmt waren. Die Ermittlungen des DFB laufen.

 
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