Nach Heimsieg: Haching-Trainer Claus Schromm in bester Laune

Die SpVgg Unterhaching hat sich mit einem 3:0-Heimsieg über die Sportfreunde Lotte im Jahr 2018 angemeldet. Nach einer kleinen Durststrecke von fünf sieglosen Spielen in Folge gewann die Elf von Trainer Claus Schromm auch in der Höhe verdient gegen die Westfalen vom Lotter Kreuz.

Durch Bio-Burger zum Sieg?

Für den Übungsleiter wirkte der Sieg merklich wie eine Befreiung. Schon in den letzten Wochen hatte er sich genervt von der negativen Berichterstattung über seine Mannschaft gezeigt und hatte auch merklich weniger Lust Fragen zu einer Krise seiner Mannschaft zu beantworten. Nach dem Erfolg vom Samstag war er dafür umso gelöster. Angesprochen auf ein Burger-Essen seiner Spieler am Abend vor der Partie scherzte er gegenüber der "Telekom Sport": "Das sind ganze frische Burger, sogar Bio-Burger. Die sollen ruhig zusammen sowas machen."

Hintergrund für die Anekdote war ein Pausen-Interview mit Alexander Winkler, der anmerkte, im Anschluss an die gemeinsamen Burger-Essen in der Mannschaft immer drei Punkte einzufahren. Etwas nüchterner lobte der Trainer im Anschluss aber auch seine Mannschaft für eine ordentliche und konzentrierte Leistung, mit der er insgesamt sehr zufrieden gewesen war.

Tabellarisch ohne Sorgen

Dass auch Toptorjäger Stephan Hain seine Tordurststrecke am Samstag beenden und sogar noch einen weiteren Treffer auflegen konnte, stimmte Schromm ebenso positiv: "Er hatte ja in der ersten Halbzeit schon eine gute Chance, ich glaube elf Meter vor dem Tor oder so (gemeint war ein verschossener Elfmeter; Anm. d. Red.). Er hat es danach beim 2:0 besser gemacht. Der Stephan ist für uns in allen Phasen wichtig, nicht nur wenn er Tore macht."

Durch den jüngsten Dreier haben die Hachinger als Aufsteiger schon jetzt den Luxus, sich für den Rest der Saison eigentlich keine Sorgen mehr machen zu müssen. Mit einem kleinen Auge darf man sogar in der Münchner Vorstadt noch auf die Aufstiegsränge schielen, doch mit dem Abstiegskampf sollte man bei 17 Punkte Vorsprung rein gar nichts mehr zu tun haben. In den drei kommenden Spiele gegen Meppen, Erfurt und Großaspach könnten die Hachinger sich noch einmal oben anschleichen, doch schon jetzt kann man mit der Saison der Mannschaft mehr als zufrieden sein

   
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