Zwölf Spieler mit Corona infiziert: VfL-Spiel in Halle abgesagt

Das für Samstag geplante Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem Halleschen FC ist nach dem Corona-Ausbruch bei den Lila-Weißen abgesagt worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

17 Personen infiziert

Drei Fälle am Samstag, vier weitere am Dienstag, sechs zusätzliche am Mittwoch, nochmal drei am Donnerstag und ein weiterer am Freitag: Insgesamt 17 Personen aus dem Spieler- und Funktionskreis haben sich beim VfL Osnabrück in den vergangenen Tagen mit dem Coronavirus infiziert, darunter gleich zwölf Spieler. Konkret betroffen sind Andrew Wooten, Ulrich Taffertshofer, Felix Higl, Sven Köhler, Manuel Haas, Davide Itter, Sebastian Klaas, Aaron Opoku, Timo Beermann, Laurenz Beckemeyer, Philipp Kühn sowie mittlerweile auch Arvin Moulai.

Weil den Lila-Weißen dadurch weniger als die notwendigen 16 einsatzberechtigten Spieler zur Verfügung stehen, stellte der Klub einen Antrag auf Spielverlegung. Diesem gab der DFB am Freitagmorgen stattgab und setzte die Partie ab.

Absage Nummer 17

Es ist bereits die 17. Absage in dieser Saison. Halle, das vor drei Wochen selbst einen größeren Corona-Ausbruch zu verzeichnen hatte, ist zum vierten Mal betroffen, Osnabrück zum dritten Mal. Über die Neuansetzung der Begegnung soll zu "gegebener Zeit entschieden" werden. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Für den HFC, der am Freitag ein "wettkampfnahes Trainingsspiel Elf gegen Elf" bestreiten will, geht es nun planmäßig mit dem Nachholspiel gegen den SC Freiburg II am kommenden Mittwoch weiter, während der VfL erst am 11. April zuhause gegen den SC Verl gefordert ist. Bis dahin dürften die mit Corona infizierten Spieler genesen sein.

 
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