Nach Aufstieg: Energie-Präsident ruft Abstiegskampf aus

Während die Spieler des FC Energie Cottbus momentan auf Mallorca den Aufstieg in die 3. Liga feiern, blickt Präsident Michael Wahlich bereits auf die kommende Saison und warnt vor schwierigen Zeiten. Derweil soll Trainer Claus-Dieter Wollitz bleiben und die aktuelle Mannschaft punktuell verstärkt werden.

"Ab jetzt beginnt der Kampf um den Klassenerhalt"

Vor zwei Jahren trat Michael Wahlich den Posten als Präsident von Energie Cottbus an. Seine persönliche Mission "Wiederaufstieg" hat sich am vergangenen Sonntag erfüllt und dementsprechend ausgiebig wurde mit Fans und Mannschaft gefeiert. Während die Spieler weiter auf Mallorca das eine oder andere Kaltgetränk zu sich nehmen, ist Wahlich bereits wieder in der Realität angekommen. "Ab jetzt beginnt der Kampf um den Klassenerhalt", betonte der 58-jährige in der "Lausitzer Rundschau". Der Energie-Präsident weiß um die Schwierigkeit der 3. Liga und stimmt die Fans darauf ein: "Mir ist bewusst, dass wir jetzt ganz schnell in der knallharten Realität landen werden. Jetzt wird es keine schönen Siegesserien mehr geben, sondern Abstiegskampf. Darauf müssen wir uns einstellen."

Team soll zusammengehalten und punktuell verstärkt werden

Wenn es nach Wahlich geht, wird die Mannschaft auch in der kommenden Saison von Claus-Dieter Wollitz trainiert: "Stand Montagmorgen sage ich: Pele bleibt bei uns. Er wird jetzt sicher auch zwei, drei Tage brauchen, um das alles sacken zu lassen. Kommende Woche wollen wir uns zusammensetzen und den sportlichen Plan besprechen." Darüber hinaus soll die Aufstiegsmannschaft zusammengehalten werden. Wahlich betont, dass bisher "kein einziger Spieler seinen Wechselwunsch geäußert" habe. Durch den Aufstieg haben sich die Verträge der Leistungsträger allesamt verlängert, sodass der Mannschaftskern steht. Über mögliche Nachjustierungen soll nach der Entscheidung von Wollitz entschieden werden.

 
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