Muskelfaserriss! Mannheim bis Ende des Jahres ohne Verlaat

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Waldhof-Innenverteidiger Jasper Verlaat sich beim Nachholspiel in Meppen einen Muskelfaserriss zugezogen und wird damit zum Jahresende ausfallen – das berichtet der "Mannheimer Morgen". Bei Max Christiansen gibt es dagegen Hoffnung.

Nur eine Prellung bei Christiansen?

Bereits nach 19 Minuten musste Verlaat am Dienstag vom Platz, die restlichen drei Spiele in diesem Kalenderjahr wird er nun verpassen. Christiansen verletzte sich unterdessen bereits beim Aufwärmen, dafür aber möglicherweise nicht so schlimm. Laut der Zeitung sei noch offen, ob er sich einen Faserriss im Oberschenkel zugezogen hat oder lediglich eine Prellung erlitt. In letzterem Fall könnte er in diesem Jahr womöglich nochmal eingreifen, für das Auswärtsspiel bei 1860 München (Samstag, 14 Uhr) steht er aber definitiv nicht zur Verfügung. Und da auch Arianit Ferati (fünfte gelbe Karte), Jan Hendrik Marx (Patellasehnenprobleme) sowie die Langzeitverletzten Marco Schuster (Reha nach Leistenbruch), Anthony Roczen (Innenbandriss) und Dorian Diring (Reha nach Knorpelschaden) ausfallen, muss Trainer Patrick Glöckner improvisieren. "Das ist die Geschichte, die wir jetzt zu verkraften haben", wird er im "Mannheimer Morgen" zitiert.

System-Umstellung in der Überlegung

Gleichzeitig betonte er aber: "Ich bin vom ganzen Kader überzeugt und auch die Spieler, die hintendran stehen, haben ihre Qualität. Sie müssen jetzt zeigen, dass sie auch Drittliga-Fußballer sind. Da gibt es keine Ausreden. Die Spieler, die reinkommen, werden funktionieren und wir werden wieder eine schlagkräftige Truppe aufs Parkett bringen." Immerhin: Marcel Hofrath und Hamza Saghiri, hinter denen zuletzt Fragezeichen standen, sind wohl wieder einsatzbereit. Möglicherweise wird Glöckner das System umstellen. Eine Viererkette sei ebenso in der Überlegung wie ein Zweier-Sturm. Auch sportlicher Sicht wird es bei den Löwen darum gehen, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Vor der Pleite in Meppen blieb der Waldhof immerhin fünfmal in Folge ungeschlagen und holte acht Punkte.

   
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