Preußen Münster entlässt Trainer Pavel Dotchev

Der SC Preußen Münster hat auf den schlechten Saisonstart reagiert und Cheftrainer Pavel Dotchev mit sofortiger Wirkung entlassen. Dies teilten ihm Vereinspräsident Dr. Marco de Angelis und Sportvorstand Carsten Gockel im persönlichen Gespräch am Donnerstagmorgen mit. "Wir hatten das Vertrauen nicht mehr und brauchen einen Neuanfang", so Gockel. Der 47-Jährige hatte den SC Preußen im Januar 2012 von Marc Fascher übernommen und den Verein zunächst in der Spitzengruppe der 3. Liga etabliert. In der vergangenen Saison scheiterte er mit den Adlerträgern jedoch denkbar knapp am Aufstieg. In dieser Saison liegt Dotchev mit dem SCP bisher auf einem enttäuschenden 16. Tabellenplatz. Aus den ersten sieben Spielen gab es nur einen Sieg zu verzeichnen.

Carsten Gockel übernimmt zunächst interimsmäßig

Zuletzt setzte es gegen Kiel (0:3) und gestern gegen Stuttgart II (1:3) zwei bittere Heimniederlagen in Serie. Sportvorstand Carsten Gockel übernimmt zunächst interimsmäßig. Wann der neue Coach vorgestellt werden soll, ist noch vollkommen unklar. Auch über mögliche Kandidaten ist bisher nichts bekannt. Gerüchten zu Folge soll sich Ex-Fortuna Düsseldorf Norbert Meier gestern im Stadion aufgehalten haben. Weil das Derby gegen den VfL Osnabrück auf Anfang Oktober verschoben wurde, haben die Preußen am kommenden Wochenende in der 3. Liga spielfrei.

FOTO: Flohre Fotografie

 
  • AP

    MANNO.

    Na da kann sich Herr Manno wieder mal einen neuen Verein suchen. Klappt ja dann bei Münster auch nicht mit dem Aufstieg.

    Rot Weiße Grüße auch Thüringen.

    "Die Nummer 1 im Land sind WIR"

  • Fußballkenner

    Ik lach mich kaputt.
    Der nächste Hühnerskandal im Fußball:
    Preußen entläß den Erfolgstrainer Dotchev,
    Sportminister Gockel übernimmt das Training.
    Der Adler mutiert zum Gockel – Kikeriki

  • KS

    Ein Orchester setzt sich aus guten Musikern zusammen. Auch die besten Musiker brauchen einen guten Dirigenten, damit das Orchester klingt. Preußen Münster behauptet, einen Kader mit hervorragenden Fußballern zu besitzen. Die letzte Saison steht als Beweis. Demnach hat der Trainer aus diesen Spielern keine harmonierende spielstatke Truppe geformt. Daher ist seine Entlassung aus Sicht des Vorstands nur nachvollziehbar.

  • Adlerträger

    der richtige Schritt!
    ein super Trainer, aber manchmal ist die Trennung besser.
    Er kann sich nach dem Saisonziel Aufstieg nicht hinstellen und von einem Mittelfeldplatz sprechen.
    Ein neuer kann Druck von der Mannschaft nehmen und alte Strukturen aufbrechen um ein Team zu formen ohne sein Gesicht zu verlieren.
    Bitte nicht Maier!
    Danke Pavel Dotchev und alles Gute!
    Forza SCP!

  • Hammer SV

    @ Namensklauer
    Du hast noch was vergessen…du mickriger Wurm hast ganz derbe was an der Waffel

  • Hammer SV

    @ TOM-MS
    Tut mir leid für dich….aber man musste gegen Ende der letzten Saison damit rechnen das sich das wie ein roter Faden auch auf die neue Spielzeit überträgt.
    Die Mannschaft hatte seinerzeit schon am Limit gespielt und das lässt sich nicht so leicht wiederholen.
    Das Problem ist, man hätte Leuten wie Siegert, Kühne, Truckenbrod, Kirsch keine Langzeitverträge geben sollen.
    Neuanfang wäre ratsam….aber mit den Oldies? Wird schwer genug.

    • Hammer SV

      Ach ja…. Eins noch: Ich habe einen kleinen P..is!

  • DSC

    Ich habe es euch vor der Saison gesagt, geglaubt hat mir hier aber niemand. Mir wurde in erster Linie unterstellt, ich würde nur meine Gehässigkeiten gegenüber Pr MS pflegen. Und nun hatte ich mit meiner ersten Prognose doch recht. Okay, ich hatte gesagt, Dotchev muss nach 10 Spieltagen gehen. Nun sind es gar nur deren 7.

    Diese Entlassung mag für viele wie eine Kurzschlussreaktion der Vereinsführung wirken. 7 Spieltage sind auch nicht viel, wenn man noch 31 vor der Nase hat. Aber betrachtet man die Gesamtentwicklung, so wundert einen das eigentlich nicht mehr und ich halte die Entlassung für logisch und richtig.

    Die Prxen haben auf der Ziegeraden der letzten Saison die Nerven verloren. Man besiegte am 34. Spieltag den KSC mit 2:1 und wähnte sich darauf hin schon in der zweiten Liga. Aus Bielefelder Sicht hat man damals jeden Bezug zur Realität verloren und nicht zuletzt durch oft sehr fragwürdige und realitätsfremde Äusserungen von Dotchev war man sich einfach zu sicher. Man fühlte sich unbesiegbar.

    Zu dem Zeitpunkt hatten wir nichts mehr zu verlieren und unser Trainer appellierte an den Zusammenhalt der Mannschaft und das Zusammenspiel mit den Fans.
    Das hat funktioniert. Bei euch konnte das nicht gut gehen.

    Darum muss man diese Dotchev Sache jetzt auch wirklich saisonübergreifend sehen.

    Seid mir nicht böse, ich meine es echt nicht böse. Ich hätte gar nichts davon, solltet ihr absteigen. Und nach oben ist doch auch noch alles drin. Wie gesagt, 7 Spieltage… nur ihr müsst jetzt echt aufpassen und ihr Fans müsst der Mannschaft viel mehr Halt geben, egal wie die kommenden Spiele ausgehen. Ich spiele lieber in der zweiten Liga gegen euch, als gegen Rattenball Leipzig, Heidenheim, Aaalen, Sandhausen und Kotzbus…

    haut rein ! ( also sportlich *wink* )

    • Michael Milde

      Du siehst das völlig richtig. Ich beneide euch um euren Trainer, der sehr sympathisch rüber kommt. Ich mochte Dotchev, doch ich bin auch der Meinung, dass es richtig ist, ihn frei zu stellen. Er hat super Arbeit in den vergangenen 1 3/4 Jahren geleistet, aber für den nächsten Schritt (2. Liga) ist er nicht der richtige.

  • Tom-MS

    Tragisch! Das wird dem Verein auch viel Geld kosten. Man hat eine sehr gute sportliche und wirtschaftliche Situation vergeudet. Das hat nicht zuletzt auch der Sportvorstand zu verantworten.

  • SCP1906

    ENDLICH IST DER WEG FREI FÜR NORBERT MAIER!

  • Pingback: 3. Liga Saison 2013/2014 (Fußball)()

  • Pfostenprinz

    Das sind nicht nur die Mechanismen des Geschäfts, sondern man sieht in Münster die Saisonziele (und das ist der Aufstieg) in Gefahr. Man glaubt wohl, denen läuft die Zeit davon. Der kann jetzt auch für die Mannschaft nicht mehr als Alibi gelten. Die stehen nun bei all ihrer unbestrittenen Qualität in der Pflicht.
    Und wenn man ehrlich ist: Dotchev hatte selbst keine Lösung parat für das, was die Preußen auf dem Platz geboten haben.
    Ich finde es genauso schade, aber ich habe auch nicht gesehen, dass der Dotchev das noch umreißen hätte können.

    • Michael Milde

      Genauso sehe ich das auch. Ich mochte Dotchev auch, aber er selbst hatte keine Lösung mehr parat und die Mannschaft nicht mehr im Griff… Jetzt kann man nur hoffen (Norbert Meier wäre mein Wunschtrainer) dass man den richtigen Trainer verpflichtet und nicht den billigsten…

  • HF

    ein Trauerspiel, wenn man den besten Trainer der vergangenen Jahre wegen kurzfristigen Mißerfolgs vom Hof jagt,.
    Aber es sind ja wohl "die Mechanismen dieses Geschäfts" und es ist auch viel einfacher, eine Person zu verjagen, als 15 andere. Schade

    HF (seit dem 16.9.1962 Anhänger dieses Clubs, trotz allem)

    • Pfostenprinz

      Bester Trainer? Marc Fascher.

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