Münster holt Schnellbacher – Warschewski muss gehen

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Der SC Preußen Münster hat am Dienstag bereits zum fünften Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich die Dienste von Aalens Luca Schnellbacher gesichert. Derweil muss Stürmer Tobias Warschewski den Verein verlassen.

"Jung und gleichzeitig sehr erfahren"

Vor zwei Jahren aus Wiesbaden zum VfR gewechselt, zieht es Luca Schnellbacher zum SC Preußen, wo ein Arbeitspapier bis 2022 unterschrieben hat. "Luca hat mit dem VfR Aalen eine sportlich schwierige Saison hinter sich, doch wir sind fest davon überzeugt, dass er an die starken Leistungen der Vorjahre anschließen kann", begrüßt Sportchef Malte Metzelder den fünften Neuzugang nach Marcel Hoffmeier, Okan Erdogan, Nico Brandenburger und Fridolin Wagner. "Luca ist jung und gleichzeitig sehr erfahren, womit er perfekt in unser Mannschaftgefüge passt", so Metzelder weiter. Außerdem sei der 25-Jährige "im vorderen Bereich sehr flexibel einsetzbar" und habe seine Offensivqualitäten "bereits nachhaltig unter Beweis gestellt." In dieser Saison traf er in 36 Spielen dreimal und verbuchte zudem acht Vorlagen, insgesamt stehen 187 Drittliga-Spiele mit 31 Toren und 29 Vorlagen in der Vita des Angreifers.

"Preußen Münster ist ein gestandener Drittligaverein mit einer starken Fanbase, auf die ich mich sehr freue", sagt Schnellbacher über seine neue Station und sieht beim SC Preußen "die größte Perspektive, um auch langfristig etwas zu erreichen. Die Gespräche mit dem Trainer und mit Malte Metzelder über die Ausrichtung des Vereins und die Idee, wie man hier Fußball spielen möchte, haben mich schließlich überzeugt."

Vertrag mit Warschewski aufgelöst

Auf der anderen Seite steht mit Tobias Warschewski ein weiterer Abgang fest. Zwar lief der Vertrag des 21-Jährigen noch bis 2020, wurde nun allerdings aufgelöst. "Wir sind in den vergangenen Monaten leider zu dem Schluss gekommen, dass wir die gemeinsam gesteckten Ziele nicht erreichen können", begründet Metzelder die Entscheidung.

Bereits seit dem vergangenen Dezember nahm Warschewski nicht mehr am Trainings- und Spielbetrieb der Profis teil und konnte auch bei der U23 "nicht an die früheren Leistungen anknüpfen", wie es in einer Mitteilung heißt. Wohin es Warschewski zieht, ist noch offen. Der 21-Jährige, der seit 2015 für die Preußen aktiv war und 46 Drittliga-Spiele bestritten hat, ist nach Martin Kobylanski, René Klingenburg, Tobias Rühle, Moritz Heinrich, Benjamin Schwarz, Philipp Müller, Dominik Lanius, Lion Schwers, Adrian Knüver, Sandrino Braun und Cyrill Akono bereits der 12. Abgang.

   

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