Münster feiert gegen Chemnitz vierten Sieg in Folge

Preußen Münster bleibt in der Erfolgsspur: Am Freitagabend setzten sich die Adlerträger mit 1:0 gegen den Chemnitzer FC durch und feierten so den vierten Sieg in Folge. Zeitgleich gewann die SG Sonnenhof Großaspach durch einen Last-Minute-Treffer mit 2:1 gegen Wehen Wiesbaden.

Chemnitz früh in Unterzahl – Warschewski trifft zum Sieg

Beide Teams fanden ohne Abtastphase in die Partie, in den ersten Minuten waren die Preußen das bessere Team. Bevor es jedoch zu echten Torchancen kam, schwächten sich die Himmelblauen nach 17 Minuten selbst: Nach einer Notbremse gegen Benjamin Schwarz außerhalb des Strafraums sah Alexander Bitroff glatt Rot – Chemnitz war nur noch zu zehnt. Dennoch zog sich die Köhler-Elf nicht zurück und setzte Münster immer wieder unter Druck. So auch in der 30. Minute, als Tim Danneberg einen Eckball nur knapp verpasste. Sieben Zeigerumdrehungen später hatte Münster die erste dicke Gelegenheit: Warschewski verfehlte das Tor mit einem Kopfball nur um Zentimeter. Auch in Minute 42 stand Warschewski im Mittelpunkt, dieses Mal verpasste er eine Hereingabe. Danach war Pause.

Nach Beginn der zweiten Halbzeit bleiben die Hausherren druckvoll und wurden nach 53 Minuten mit der Führung belohnt. Nach Vorlage von Benjamin Schwarz nahm Tobias Warschewski das Spielgerät an und brachte es artistisch im Tor unter. Chemnitz wirkte danach geschockt, Münster hatte alles im Griff. Schwarz zog nach 60 Minuten einfach mal aus 22 Metern aber, verfehlte den Kasten aber klar. Danach flachte die Partie etwas ab, Münster verwaltete die knappe Führung nun. In der 66. Minute forderte Bischoff zwar einen Elfmeter, Schiedsrichter Schult gab diesen aber zurecht nicht. In der Schlussphase riskierte der CFC wieder mehr, tat sich in Unterzahl gegen tiefstehende Preußen allerdings schwer. So blieb es am Ende beim 1:0-Sieg der Westfalen, die sich damit in das hintere Mittelfeld der Tabelle vorarbeiten.

2:1! Großaspach besiegt Wiesbaden spät

Die Hausherren starteten furios, Osei Kwadwo verpasste das 1:0 nach fünf Minuten freistehend vor dem Tor nur knapp. Besser machte es Pascal Sohm, der in der neunten Minute den Ball von Kwadwo zugespielt bekam und sicher zur frühen Führung einnetzte. Wiesbaden ließ sich davon aber nicht beeindrucken und schlug im direkten Gegenzug zurück. Robert Andrich beförderte einen Aufsetzter ins Netz (11.). Die 1.200 Zuschauer in der mechatronik-Arena sahen ein temporeiches Spiel, in dem Wiesbaden nach 17 Minuten die nächste Chance hatte: Schnellbacher blieb jedoch in der SG-Abwehr hängen. Auf der anderen Seite sorge Röser für Gefahr, Reule im SVWW-Tor war aber zur Stelle (28.). Ohnehin war Großaspach in dieser Phase das bessere Team, zur Halbzeit blieb es aber beim 1:1.

Auch in der zweiten Hälfte war die SG optisch überlegen, Reule musste nach 52 Minuten einen Schuss von Kwado entschärfen – Sohm (55.) und Röser (57.) hatten weitere Chancen. SVWW-Trainer Fröhling stellte auf mehreren Positionen um, im Spiel nach vorne blieben die Hessen aber insgesamt zu harmlos. Wie aus dem Nichts hatte Ruprecht in der 69. Minute dann aber die Führung auf dem Fuß, schoss freistehend allerdings nur SG-Keeper Broll an. Danach verflachte die Partie zunächst, ehe die Hausherren in der 89. Minute zum 2:1 trafen: Marlon Krause drückte das Spielgerät über die Linie. Großaspach spielte nun auf Zeit, Wiesbaden warf alles nach vorne – ohne Erfolg. Es blieb beim späten Sieg der SG, Wiesbaden wartet nun bereits seit sieben Partien auf drei Punkte.

 

   
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