MSV holt Leroy Kwadwo aus Dresden: "Sehr robuster Spieler"

Einst war Leroy Kwadwo als Balljunge bei Heimspielen des MSV Duisburg dabei, künftig steht er für die Zebras auf dem Platz. Wie die Meidericher am Freitag bekanntgaben, unterschrieb der 24-jährige Linksverteidiger, der in der Rückrunde für Dynamo Dresden spielte, einen Vertrag über zwei Jahre.

Zweimal aufgestiegen

"Ein Außenverteidiger, der zuletzt mit seinen Teams zweimal nacheinander in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Wir freuen uns auf einen spannenden Spieler, der nicht nur aus der Region kommt, sondern unseren Spielverein als ehemaliger Jugendspieler auch schon kennt", begrüßt Sportdirektor Ivica Grlic den Außenverteidiger, der 2020 mit den Würzburger Kickers und in diesem Jahr mit Dynamo Dresden den Aufstieg gefeiert hatte.

Für die SGD kam Kwadwo in der Rückrunde zwölfmal zum Einsatz (meistens als Innenverteidiger), erhielt aber keinen neuen Vertrag, sodass der Wechsel zum Spielverein nun ablösefrei über die Bühne geht. In Würzburg bestritt er zuvor vier Zweitliga-Partien sowie 25 Spiele in der 3. Liga. Ausgebildet wurde der Verteidiger unter anderem beim MSV, Rot-Weiss Essen, Wattenscheid 09 und Schalke 04.

Einst Balljunge

"Ich kenne den MSV Duisburg aus der Jugendzeit, komme aus der Region und weiß, dass der MSV zu den großen Vereinen der Gegend gehört", freut sich Kwadwo auf seine neue Aufgabe und blickt zurück: "Ich war mal Balljunge bei einem MSV-Erstliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund, ein ganz großes Erlebnis." Ab sofort kann er auf dem Platz höchstselbst für große Erlebnisse sorgen. "Die sportliche Ambition und die Infrastruktur haben mich jetzt hier überzeugt."

Trainer Pavel Dotchev beschreibt den 24-Jährigen als "sehr robusten Spieler", der sowohl defensiv als auch offensiv "sehr gute Voraussetzungen" mitbringe. "Er wird mit seinen Laufwegen in die Tiefe und seiner Stabilität definitiv unsere linke Seite verstärken." Bei den Zebras ist Kwadwo nach Marvin Bakalorz (Denizlispor), Alaa Bakir (Dortmund II) und Rudolf Ndualu (TeBe Berlin) der vierte Neuzugang.

   
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