MSV Duisburg verschiebt Start der Fananleihe

Während sich die Fans des MSV Duisburg nach dem soliden Saisonstart, zumindest aus sportlicher Sicht, nicht beklagen können, warten sie weiter auf das Einkehren wirtschaftlicher Sicherheit in ihrem Verein. Im Hinblick auf den geplanten Schuldenschnitt von 80 Prozent sowie der Restrukturierung der Arena-Miete zeigten sich die Verantwortlichen um Klubchef Kirmse, Aufsichtsratsboss Marbach und Geschäftsführer Maas, im „Reviersport“ (RS) zwar „leicht optimistisch“, jedoch sei der Sanierungsprozess "noch lange nicht abgeschlossen“. Der Vollzug des Vorgangs ist eng mit der Hilfe von Walter Hellmich verbunden, welcher zuletzt jedoch noch im Urlaub weilte. Nach einem Termin zur Verhandlung werde laut der Verantwortlichen jedoch bereits gesucht.

Voraussetzungen für die Fananleihe waren nicht erfüllt

Für große Verwunderung sorgt derweil die Zurücknahme der Fananleihe mit einem Gesamtvolumen von fünf Millionen Euro. Die Papiere wären nach Angaben des „RS“ wohl schon am Wochenende unterschriftsreif gewesen, doch der Verwaltungsratsvorsitzende Markus Räuber legte kurz vor dem Start der Aktion sein Veto ein. In einer gremienübergreifenden Telefonkonferenz befand man den Termin als „zu früh“, da „noch nicht alle Voraussetzungen dafür erfüllt gewesen sind“. Es handelt sich also um eine zeitliche Verschiebung des Projekts, wie Räuber nachschob und des Weiteren klar stellte, „dass die Aufnahme frischen Geldes nicht gänzlich ad acta gelegt sei“.

FOTO: regensburg1889.de

   
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