MSV Duisburg überzeugt mit neuer Stärke – Sorgen um Dittgen

Der MSV Duisburg kommt weiter gut aus den Startlöchern und wiederholt den Saisonstart. Nach dem Sieg gegen Stuttgart II (4:0) besiegten die Zebras auch den SSV Jahn Regensburg – zwei Standardtore, darunter auch der zweite Treffer von Winter-Neuzugang Lex Tyger Lobinger, brachten den 2:0-Erfolg. Der MSV ist vorerst wieder Spitzenreiter. Sorgen gibt es um Maximilian Dittgen.

Neue Standardstärke bei den Zebras

Erst flankte Patrick Sussek erfolgreich auf den Kopf von Joshua Bitter, dann verlängerte Alexander Hahn einen ruhenden Ball des Außenstürmers – und natürlich war es Lex Tyger Lobinger, der in der Mitte parat stand, um kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:0 für die Zebras zu erhöhen. "Der Tyger gibt richtig Gummi", freute sich Sussek bei "Magenta Sport" über den Mittelstürmer, der nahtlos an seine Leistungen in der Hinrunde anknüpft. Obwohl Lobinger da noch bei Viktoria Köln spielte. In Duisburg traf er nun zum zweiten Mal im zweiten Spiel.

"Ohne den überragenden Kopfball von Joshua Bitter geht der Ball auch nie rein", betonte Sussek, dass aber auch schon der erste Treffer der Zebras sehenswert war. Besonders, weil Duisburg eine neue Standardstärke entdeckt hat. In der Vorbereitung legte Cheftrainer Dietmar Hirsch viel Wert auf den ruhenden Ball, sodass permanente Wiederholungen nun den Erfolg bringen. Und Sussek gab auch zu: "Ein bisschen Glück ist dann auch dabei." So setzte Duisburg den SSV Jahn Regensburg beinahe über die gesamte Spieldauer matt, nur in der Schlussphase kamen vermehrt die Chancen für die Gäste zustande.

"Wir können auch die Grundtugenden"

Die Rede ist daher davon, dass Duisburg das Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft heruntergespielt hat. "Das 4:0 in der letzten Woche war vielleicht ein bisschen zu hoch, aber heute war es mindestens in der Höhe verdient", verwies MSV-Coach Hirsch auch darauf, dass der MSV sich noch zahlreiche Chancen aus dem Spiel heraus erarbeitete und zum vierten Mal in Folge zu Null blieb. Und das, obwohl der Rasen in Duisburg derzeit nicht glänzt – schon unmittelbar nach Abpfiff standen Wärmelampen auf dem Grün, um das teilweise ausgetauschte Geläuf beim Wachsen zu unterstützen. Hirsch, der Fußball spielen lassen will, war trotzdem froh: "Wir können auch die Grundtugenden wie den langen Ball und haben viel Energie auf zweite Bälle."

Ein Erfolgsrezept, das auf den Rängen von rund 20.000 Fans frequentiert wurde. Jetzt steht der MSV vorerst wieder an der Tabellenspitze, wie es schon nach dem fulminanten Saisonstart der Fall war. Sogar mit einem besseren Torverhältnis als zu jener Zeit im Sommer, als die Zebras noch als Aufsteiger überraschten. "Wir sind noch nicht soweit, dass wir darüber sprechen müssen", schob Sussek ein, dass die Tabelle noch keine Aussagekraft für den Saisonausgang habe. Zumal Verl mit einem Sieg am Sonntag in Wiesbaden wieder vorbeiziehen könnte – und auch Cottbus und Essen als Verfolger siegreich waren. "Aber natürlich guckt man schon gerne drauf", schob der Vorbereiter dann selbstverständlich auch noch nach. Nächste Woche geht es nach Ulm – allerdings ohne den gelb-gesperrten Coskun.

Dittgen an der Schulter verletzt

Sorgen gibt es zudem um Max Dittgen, nachdem er sich bereits nach 30 Minuten verletzt, aber noch bis zur Pause durchgehalten hatte. "Er ist auf die Schulter gefallen", berichtete Hirsch. "Wir müssen wir jetzt mal schauen, ob das eine Verletzung am Knochen ist oder mit den Bändern. Er ist auf dem Weg zum Krankenhaus und wird heute noch geröntgt." Am heutigen Sonntag soll es zudem noch ein MRT geben. "Er hatte nach dem Spiel schon starke Schmerzen. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist.

   

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