MSV Duisburg setzt sich sofortigen Wiederaufstieg zum Ziel

Wenn man sich als Pressevertreter vor Saison beim MSV Duisburg nach dem Saisonziel für die anstehende Drittliga-Zeit erkundigte, beharrten die Verantwortlichen darauf, sich nicht festlegen zu wollen, um erstmal zu schauen, was mit dem Kader möglich sein wird. Nach einer turbulenten Saisonvorbereitung, als die meisten Spieler erst wenige Tage vor dem Start der neuen Spielzeit offiziell vorgestellt worden sind und einem dann recht soliden Saisonstart mit 19 Punkten aus den 14 Spielen, geht man beim ehemaligen Erst- und Zweitligisten nun in die Offensive, was das Formulieren des Saisonziels angeht. "Ja, unser Ziel ist der Aufstieg", machte MSV-Coach Karsten Baumann in der "Bild"-Zeitung klar. Nachdem man sich dieses Ziel vor der Saison nur intern gesetzt habe, wolle man es nun öffentlich kommunizieren, damit "die Jungs beweisen müssen, wie ernst es ihnen damit ist".

Schweres Restprogramm bis zur Winterpause

Der Kader der Meidericher ist zumindest in der vorderen Front mit Spielern wie Kevin Wolze, Pierre de Wit und Kingsley Onuegbu zweitligareif besetzt, jedoch verschenkte der MSV in den letzten Wochen immer wieder wichtige Punkte. Am besten lässt sich dies an den Heimspielen gegen Dortmund II (1:2) und Saarbrücken (3:3) sowie an der Auswärtspartie gegen Elversberg (1:0) festmachen, als man jeweils die bessere Mannschaft war und die zwingenderen Chancen hatte, am Ende aber dennoch als Verlierer oder mit nur einem Punkt vom Platz ging. Dennoch sind es bis zum Relegationsplatz nur fünf Zähler. Ein Rückstand, der bis zur Winterpause durchaus minimiert werden könnte. Das Programm bis zum Ende des Jahres liest sich jedoch alles andere als leicht: So warten auf die "Zebras" schwere Spiele gegen Osnabrück, Halle, Unterhaching und Heidenheim. Angesichts dieser Partien und der Tatsache, dass man aufsteigen will, muss das kommende Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers unbedingt gewonnen werden. "Schließlich", so Baumann, "will man nicht ewig ein Drittligist bleiben".

FOTO: Dieter Schmoll

 

   

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