MSV Duisburg plant ohne Gembalies – Bitter vor Unterschrift

Auch wenn Vincent Gembalies noch bis 2024 an den MSV Duisburg gebunden ist: Eine Zukunft bei den Zebras hat der 22-Jährige nicht mehr. Derweil steht Joshua Bitter vor der Unterschrift – und damit vor der endgültigen Rückkehr.

Nur noch Innenverteidiger Nummer 5

Bei der 2:5-Niederlage im Testspiel gegen Hannover 96 kam Gembalies am Samstagnachmittag nochmal zum Einsatz – es könnte sein letztes Spiel für den MSV gewesen sein. "Wir haben ihm mitgeteilt, dass wir nicht mehr mit ihm planen", so Trainer Torsten Ziegner gegenüber der "WAZ", nachdem am Freitag mit Marvin Senger ein weiterer Spieler für die Innenverteidiger-Position verpflichtet worden war. "Wir haben jetzt vier Spieler für die Innenverteidigung, die vor Vincent stehen", so Ziegner.

Als Spieler Nummer fünf hat Gembalies somit keine Perspektive mehr und kann den Klub verlassen. Findet er einen neuen Verein, wird eine kleine Ära zu Ende gehen. Schließlich war Gembalies einst als Achtjähriger zum MSV gekommen, hatte alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen und 2019 den Sprung zu den Profis geschafft. In 75 Pflichtspielen stand er seitdem auf dem Platz, darunter 24 Mal in der letzten Saison. Nun kann er die Duisburger nach 14 Jahren trotz eines bis 2024 laufenden Vertrages ablösefrei verlassen.

Bitter soll am Montag unterschreiben

Während Gembalies wohl der zehnte Abgang sein wird, kündigt sich Neuzugang Nummer sechs an: Testspieler Joshua Bitter soll der "WAZ" zufolge am Montag den obligatorischen Medizincheck durchlaufen und danach einen leistungsbezogenen Vertrag unterschreiben. Für den 25-Jährigen wäre es die Rückkehr nach Meiderich.

Bereits zwischen 2019 und 2021 spielte der Rechtsverteidiger für die Zebras (50 Einsätze), erhielt vor einem Jahr aber keinen neuen Vertrag und war danach zunächst ein halbes Jahr vereinslos. Im Winter unterschrieb Bitter dann bei Viertligist Energie Cottbus, kam allerdings nur zweimal zum Einsatz. Mitte Juni stieg er dann – wie schon im vergangenen Winter – ins Probetraining beim MSV ein. Und dieses Mal konnte Bitter offensichtlich überzeugen.

   

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