MSV Duisburg: Gehaltsverzicht und Kurzarbeit

Auch Tabellenführer MSV Duisburg hat auf die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise reagiert: Während einige Mitarbeiter die Bereitschaft zur Kurzarbeit erklärten, verzichten andere auf Teile ihres Gehalts.

"Bin verdammt stolz auf euch"

"Wir alle sind in einer schwierigen Situation, der dramatischsten, die die Gesellschaft seit Jahrzehnten erlebt. Für uns alle steht die Gesundheit im Vordergrund", betont Präsident Ingo Wald. "Aber natürlich arbeiten wir auch alle intensiv, um unseren MSV durch diese schwere Zeit zu bringen." Nachdem zuletzt bereits Partner und Sponsoren ihre Unterstützung zugesichert hatten, leisten nun auch die Spieler, das Trainerteam sowie die Angestellten des Vereins ihren Beitrag.

Sehr zur Freude von Wald: "Umso mehr möchte ich mich bei der Mannschaft, Geschäftsführer, Sportdirektor und allen Mitarbeitern bedanken, dass sie durch Gehaltsverzicht oder die Bereitschaft zur Kurzarbeit und die damit verbundenen finanziellen Einbußen eine sehr, sehr große Hilfe sind. Ich bin verdammt stolz auf euch!“ Wer konkret in Kurzarbeit geht, dazu machte der Klub keine Angaben.

Verein Nummer 15

Der MSV Duisburg ist damit der 15. Drittligist, der Kurzarbeit beantragt hat. Nur 1860, Ingolstadt, Bayern II, Köln und Unterhaching haben auf diese Maßnahme bislang verzichtet. Durch den Antrag auf Kurzarbeit und den Gehaltsverzicht können die Zebras nun die laufenden Kosten erheblich senken.

   
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