MSV Duisburg baut Schulden ab, muss aber aufsteigen

Trotz des Abstiegs aus der 2. Bundesliga hat der MSV Duisburg in der vergangenen Saison aufgrund einiger Sondereffekte einen Gewinn von knapp 900.000 Euro eingefahren. Das gaben die Zebras am Dienstagabend im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung bekannt. Der Schuldenberg wurde somit zwar reduziert, beläuft sich aber immer noch auf rund sechs Millionen Euro.

Aufstieg ist Pflicht

Klar ist daher: Der MSV muss aufsteigen – ansonsten drohen herbe finanzielle Einschnitte. "Wir haben immer deutlich gemacht, dass der MSV nur dann auf finanziell soliden Beinen stehen kann, wenn er dauerhaft in der 2. Bundesliga spielt. Das zeigen auch unsere heutigen Zahlen", wird MSV-Vorstandsvorsitzender Ingo Wald auf der Homepage des MSV zitiert. "Mit aktuell zuletzt drei von vier Spielzeiten in der 3. Liga haben wir (…) keine Chance gehabt, die Altlasten aus dem Finanz-K.O. 2013 substantiell abzuarbeiten", führt Wald weiter aus. Gelingt dem MSV die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga, würden in der kommenden Saison allein über sieben Millionen Euro aus dem TV-Topf in die klammen Kassen der Meidericher fließen.

"Können auch bei Aufstieg nicht mit Geld um uns werfen"

"Allerdings muss auch jedem klar sein, dass ein Aufstieg nicht heißt, dass wir dann sofort mit Geld um uns werfen können", schränkt MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt wiederum ein, sagt aber auch: "Wir wollen mit aller Macht aufsteigen, denn die Zukunft für erfolgreichen Fußball in Duisburg liegt in der 2. Bundesliga." Sportlich hat der MSV Duisburg dieses Ziel fest vor Augen. Gewinnt die Elf von Trainer Ilia Gruev heute Abend in Rostock, könnte der Vorsprung auf Platz 3 auf bis zu neun Punkte anwachsen. Bei dann nur noch sieben ausstehenden Spielen dürfte in Sachen Aufstieg nicht mehr viel schiefgehen – der Weg in eine bessere finanzielle Zukunft wäre geebnet.

   
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