2:1 gegen Jena! Girth schießt Meppen zum Klassenerhalt

Am Mittwochabend trafen sich der SV Meppen und der FC Carl Zeiss Jena zum Nachholspiel des 27. Spieltags. In einem kampfbetonten Spiel setzte sich der SV Meppen dank eines späten Treffers seines Toptorjägers Benjamin Girth mit 2:1 durch und hat den Klassenerhalt damit sicher. Vor 5.856 Zuschauern brachte Maximilian Wolfram die Gäste mit einem sehenswerten Treffer in Führung, ehe Marius Kleinsorge 15 Minuten später für den Ausgleich sorgte. Den Schlusspunkt behielt sich Girth für die 87. Minute vor.

Kuriose Szene bringt Meppener Ausgleich

Bereits nach sechs Minuten hätte es 1:0 stehen müssen. Jan Löhmannsröben spielte einen katastrophalen Rückpass direkt in die Füße von Meppens Toptorjäger Benjamin Girth, der dadurch frei vor FCC-Keeper Jo Coppens auftauchte. Sein Abschluss flog jedoch knapp neben das Tor und Löhmannsröben atmete auf. Auf der anderen Seite machten es die Thüringer besser. Einen Freistoß von der Strafraumkante versenkte Maximilian Wolfram sehenswert im rechten Winkel (12.). Die Gastgeber zeigten sich jedoch alles andere als geschockt und übernahmen die Spielkontrolle. Erneut war es Girth, der mit einem Kopfball an Coppens scheiterte (15.), nur vier Minuten später entschärfte der Jenaer Keeper sehenswert eine Doppelchance durch Nico Granatowski und Martin Wagner. Um das Triple perfekt zu machen, wehrte der 28-Jährige einen Fernschuss von Steffen Puttkammer (22.) erfolgreich ab. In der 27. Minute überschlugen sich die Dinge in der Hänsch-Arena. Jenas Rechtsverteidiger Florian Brügmann marschierte in Richtung des Meppener Tors und zog aus der Distanz ab. Sein strammer Schuss flog geradewegs an den Pfosten und leitete direkt den Konter der Niedersachsen ein. Granatowski bekam den Ball auf der, durch den Vorstoß von Brügmann, verwaisten rechten Abwehrseite des FCC und flankte perfekt auf den zweiten Pfosten, wo Marius Kleinsorge frei einköpfen konnte. Bittere Sekunden für Carl Zeiss. Im Anschluss verflachte das Spiel etwas. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es dann jedoch erneut Girth, der für Torgefahr sorgte. Nur knapp verpasste der 16-Tore Mann eine scharfe Hereingabe. Mit einem verdienten Unentschieden ging es im Anschluss in die Pause.

Girth entscheidet Spiel

Aus dieser kamen die Gäste etwas besser. Nach nur 58 Sekunden landete ein Versuch von Timo Mauer aus spitzem Winkel am Außennetz. Im Anschluss sorgte ein stark einsetzender Regenschauer für noch schwierigere Platzverhältnisse und zahlreiche misslungene Abspiele. In der 57. Minute probierte es Wolfram mit einem Schuss und erneut zitterte das Meppener Außennetz. In der Folge zeigten sich die Gäste weiter offensivfreudiger und hätten in der 68. Minute einen Elfmeter bekommen können. Der eingewechselte Manfred Starke versuchte den Ball am reingrätschenden Marcel Gebers vorbeizulegen, der diesen jedoch mit dem Arm abwehrte. Die Pfeife von Schiedsrichter Bastian Börner blieb allerdings stumm. Nach 70 Minuten hatte David Tuma die nächste Chance für die Thüringer. Seine Direktabnahme flog jedoch in den Meppener Nachthimmel. Beide Trainer versuchten mit offensiven Wechseln noch einmal ihrer Mannschaft Impulse zu geben. Acht Minuten vor Spielende fand Granatowski den eingewechselten Max Kremer, der jedoch an Coppens scheiterte. Auf der Gegenseite war inzwischen Timmy Thiele im Spiel, der jedoch mit links am Tor vorbeizog (85.). Kurz vor Ende war es dann Girth-Time. Der Torjäger scheiterte erst in der 86. Minute am Jenaer Keeper, nur um eine Minute später einen sauber zu Ende gespielten Angriff zu vollenden. Mit seinem 17. Saisontor setzte er den Schlusspunkt in dieser Partie. Meppen hatten nun die 45-Punkte-Marke erreicht und den Klassenerhalt damit auch rechnerisch sicher. Jena bleibt 14. bei elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

   
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