Menga verlässt Osnabrück und wechselt in die Regionalliga

Addy-Waku Menga hat den VfL Osnabrück wie erwartet verlassen. Am Mittwoch unterschrieb der Stürmer bei Viertligist BSV Schwarz-Weiß Rehden. Ein durchaus überraschender Wechsel zu diesem Zeitpunkt.

DFB-Urteil offen

Der Hintergrund: Noch hat sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht zur Verstrickung des 33-Jährigen in den Verdacht der versuchten Spielmanipulation vor dem letzten Spiel der vergangenen Saison geäußert. Möglicherweise droht Menga eine Sperre, sodass er für Rehden vorerst nicht zum Einsatz kommen könnte. Am 22. Mai, zwei Tage nachdem die Ermittlungen des DFB bekannt geworden waren, hatte Menga zusammen mit Marc Heider eine Verwicklung in den Fall gestanden und dabei einen dritten Mitspieler (Tobias Willers) stark belastet. Dieser soll demnach der Drahtzieher gewesen sein und das Duo angestiftet haben. Zu Absprachen oder gar konkreten Verhandlungen sei es aber nicht gekommen. Auch soll kein Geld gefordert worden sein, beteuerte das Duo seinerzeit.

Zukunft von Heider noch offen

Während Willers beim VfL kein neues Arbeitspapier erhalten hat, ist die Zukunft von Marc Heider, der noch bis 2018 unter Vertrag steht, offen – in den bisherigen Testspielen kam er allerdings nicht zum Einsatz. Menga, der in den vergangenen Jahren genau 200 Pflichtspiele für Osnabrück absolviert hat, setzt seine Karriere unterdessen in der Regionalliga fort – zumindest, wenn er auch tatsächlich spielen darf.

   
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