Mehrere Verletzte nach Pyro-Eklat bei Aue gegen Zwickau

Beim Sachsenpokal-Finale zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FSV Zwickau (1:0) sind am Dienstagabend mehrere Personen durch Pyrotechnik verletzt worden. In der Schlussphase flogen mehrere Leuchtraketen zwischen den einzelnen Fanblöcken hin und her, die Partie musste unterbrochen werden und stand kurz vor dem Abbruch.

Aufgeheizte Stimmung

Schon unmittelbar vor dem Anpfiff zündeten Anhänger aus Zwickau Pyrotechnik und Leuchtraketen, sodass sich der Anstoß um einige Minuten verzögerte. Während es in der Folge weitestgehend ruhig blieb, kam es in der 83. Minute zu hässlichen Szenen. Aus dem Gästebereich flogen mehrere gezielt abgeschossene Leuchtraketen in den angrenzenden Auer-Block, von wo aus sie zurück in Richtung der Zwickauer Anhänger geworfen wurden. Die Polizei brachte sich in Stellung, die Partie musste unterbrochen werden. Sogar ein kompletter Abbruch stand im Raum, doch nach knapp drei Minuten konnte Schiedsrichter Lars Albert das Spiel fortsetzen, um es wenig später ohne Nachspielzeit regelkonform über die Bühne bringen zu können. Die Lage auf den Rängen beruhigte sich unterdessen nicht: Auch nach Abpfiff flogen weiter Leuchtraketen zwischen den einzelnen Blöcken hin und her. Insgesamt wurden mehrere Personen verletzt, drei wurden laut "Mopo24" mit Verbrennungen im Gesicht in ein Krankenhaus gebracht. Beide Vereine müssen mit einer Geldstrafe rechnen.

 
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