Marcus Piossek beim SC Paderborn auf dem Abstellgleis

Mit zehn Punkten und 14 Toren steht der SC Paderborn nach vier Spieltagen an der Tabellenspitze der 3. Liga. Neben vielen Gewinnern hat der Höhenflug der Ostwestfalen aber auch einen großen Verlierer: Marcus Piossek.

Noch ohne Einsatz

Der 28-jährige Mittelfeldspieler gehörte zwar in allen Spielen zum Kader, stand aber noch nicht eine Minute auf dem Platz. Selbst beim Westfalenpokal-Spiel gegen seinen Ex-Verein Preußen Münster musste Piossek am Mittwochabend nur zusehen – und das, obwohl Trainer Steffen Baumgart seine Elf auf gleich sechs Positionen umgebaut hatte. Der Chefcoach begründete die Entscheidung im "Westfalen-Blatt" so: "Fakt ist, dass Darryl Geurts spät zu uns gekommen ist und wir ihn integrieren müssen. Daher habe ich ihn gebracht und nicht Pio." Es gehe nicht darum, einzelne Personen zu hinterfragen, so Baumgart weiter.

Trennung nicht ausgeschlossen

Klar scheint aber: Spielt Piossek auch in den kommenden Wochen nur eine untergeordnete Rolle, ist eine vorzeitige Trennung nicht ausgeschlossen. Damit würde sich Piossek, der Ende August 2016 zum SCP kam und noch bis 2018 unter Vertrag steht, in die Liste "prominenter" Abgänge wie Tim Sebastian, Lukas Kruse und Sebastian Heidinger einreihen. An den zuletzt stark aufspielenden Ben Zolinski und Christopher Antwi-Adjej kommt er momentan jedenfalls nicht vorbei.

 
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