Marco Sailer und das Ende der Torflaute

Er ist in den vergangenen Jahren viel herumgekommen in Fußballdeutschland. Über den VfR Aalen, Greuther Fürth, Wehen Wiesbaden und den 1. FC Heidenheim landete der in Schwäbisch Hall geborene Spieler bei den Lilien vom SV Darmstadt 98. Als durchaus offensivstarker Angreifer zeigte er dabei zwar immer wieder sehr ordentliche Leistungen, doch wurde er zumeinst nach kürzerer Zeit ausgemustert und weitergeschickt. Beim 1.FC Heidenheim wurde er am Ende der abgelaufenen Saison dann endgültig ausgemustert und landete schlussendlich in Hessen.

Zurück zur Konstanz

Eben dieses Auf und Ab scheint Sailer nun endgültig abgelegt zu haben. Bei den Lilien spielte er in bis jetzt jeder Partie der aktuellen Saison von Beginn an und bis auf die Partie gegen den Chemnitzer FC bringt er es auf eine durchschnittliche Spielzeit von 92 Minuten (120 Minuten Pokalspiel eingerechnet). Diese Zahlen zeigen, dass er beim SVD eine Führungsrolle übernommen hat. Bereits in der Auswärtspartie bei der SpVgg Unterhaching konnte er eine Vorlage zu einem Treffer beisteuern und am vergangenen Wochenende beim MSV Duisburg endete dann auch seine persönliche lange Durststrecke vor dem Tor. Sailer traf dabei zur 1:0 Führung der Lilien bei den Zebras und zum ersten Mal seit dem 25.08.2012 beim Auswärtsspiel des 1.FC Heidenheim bei Preußen Münster. Der 27 Jahre alte Rechtsfuß kann in seiner neuen Rolle wieder zurück zu seiner Topform beim VfR Aalen im Jahr 2009 zurückfinden. Für die Darmstädter ist er in jedem Fall ein großer Gewinn und ist im Offensivbereich ein guter Partner für den zentralen Stürmer Dominik Stroh-Engel. Nach 13 torlosen Monaten könnte für Sailer nun der Knoten geplatzt sein. Es bleibt abzuwarten, wie er sich in den kommenden Partien zeigen wird.

FOTO: Flohre Fotografie

   

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