Mannheim: Verletzter Sulejmani demonstriert Zuversicht

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Pechvogel Valmir Sulejmani von Aufsteiger Waldhof Mannheim hat seinen Optimismus trotz seiner erneuten schweren Verletzung nicht verloren. Nach seinem Riss der linken Syndesmose peilt der Stürmer entweder schon für die letzten Spiele des Jahres oder spätestens zu Wiederbeginn der Saison nach der Winterpause sein Comeback an.

"Greife zur Rückrunde wieder an“

"Im besten Fall“, sagte Sulejmani der "Bild"-Zeitung vor einer MRT-Untersuchung am Montag und der davon abhängigen Entscheidung über eine Operation, "kann ich noch zwei, drei Spiele dieses Jahr machen, sonst greife ich zur Rückrunde wieder an.“

Der Torjäger hatte die Verletzung beim 1:1 der Waldhöfer im Derby vor der Länderspielpause beim 1. FC Kaiserslautern erlitten. Die Mediziner sagen bislang einen Ausfall bis Ende November voraus. Für Sulejmani bedeutet die Zwangspause den zweiten schweren Rückschlag durch eine Verletzung binnen zwei Jahren, nachdem der kosovarische Ex-Nationalspieler 2017 noch bei Hannover 96 wegen eines Verrenkungsbruchs im linken Sprunggelenk ein halbes Jahr lang nur Zuschauer sein konnte.

Sulejmani will stärker zurückkommen

Aus den damaligen Erfahrungen schöpft der 23-Jährige, der in der laufenden Saison in allen sieben bisherigen Begegnungen zur Anfangsformation des Drittliga-Rückkehrers gehörte und dabei bereits vier Treffer erzielte, Kraft für das anstehende Reha-Programm: "Nach der Verletzung bin ich klarer im Kopf. Ich weiß, dass ich stärker zurückkommen werde, das kann ich ganz gut. Mitleid brauche ich nicht.“

   

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