Magdeburg droht erneute Geldstrafe – Teilausschluss möglich

Der 1. FC Magdeburg muss mit einer erneuten Geldstrafe seitens des Deutschen Fußball-Bund (DFB) rechnen. Der Grund: Vor Beginn des Derbys gegen Dynamo Dresden wurden im Fanblock diverse Leuchtfackeln gezündet. Zudem fielen einige Anhänger während der Spielunterbrechung in der 2. Halbzeit unangenehm auf. Nicht unwahrscheinlich, dass daher auch ein Zuschauer-Teilausschluss verhängt wird.

Fans stürmten Pufferzone

Einen solchen hatte der DFB bereits Anfang Februar aufgrund zahlreicher Vorfälle in der Vergangenheit auf Bewährung verhängt (gilt bis Ende Dezember), nun könnte er bei einem der noch ausstehenden Heimspiele in Kraft treten. In diesem Fall müsste die Nordtribüne mit den Blöcken 3-6, darunter auch "Block U", geschlossen bleiben. Abgesehen von der Pyro-Show vor Spielbeginn kommt erschwerend hinzu, dass FCM-Fans nach dem Abfeuern einer Leuchtrakete der Dynamo-Fans durch eine Pufferzone in Richtung des Gästeblocks gestürmt waren – Polizei und Ordner mussten ein Aufeinandertreffen beider Fanlager verhindern.

Zwei Zuschauer betraten den Rasen

Auch dass zwei Zuschauer aus dem Heimbereich während der anschließenden Spielunterbrechung auf den Rasen rannten und eine Freundschaftsfahne des 1. FCM und des BFC Dynamo präsentierten, dürfte Magdeburg zu Lasten gelegt werden. Vor allem deswegen, weil Ordner die Zuschauer am Betreten des Platzes nicht hindern konnten. In Summe ist ein Zuschauer-Teilausschluss somit durchaus möglich. Eine Geldstrafe folgt aber in jedem Fall, sodass der Aufsteiger seine Spitzenposition in der Strafentabelle – derzeit 48.000 Euro – weiter ausbauen wird. Schon jetzt ist klar: Kein anderer Drittligist musste in den letzten Jahren eine vergleichbare Summe an den DFB zahlen.

 
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