"Macht es natürlich nicht leichter": BTSV erwartet neuen SVWW

Eintracht Braunschweig ist auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt, diesen gilt es nun gegen Wehen Wiesbaden zu verteidigen (Samstag, 14 Uhr). Mit den Hessen erwartet Cheftrainer Michael Schiele einen offensiven Gegner, der jedoch zuletzt mit einem Trainerwechsel reagierte. Das macht den SVWW unberechenbarer.

Consbruch und Nikolaou fraglich

SVWW-Stürmer Gustaf Nilsson führt die Torschützenliste der 3. Liga an, doch ob der treffsichere Schwede am Samstag in Braunschweig dabei sein wird, ist offen. Genauso, wie auch die Aufstellung insgesamt. "Es macht die Sache für uns natürlich nicht leichter. Es gibt ein neues Trainergespann. Was sie für neue Ideen einbringen, wissen wir nicht", stellte sich der BTSV-Coach auf viele Möglichkeiten ein, aber die Lösung kennt nur der Gegner. "Welche Formation sie spielen und ob es eher defensiver oder offensiver Fußball wird, das kann man nicht vorhersehen."

Dass die Wiesbadener eine gewisse Offensivkraft auf den Platz bringen kann, daran zweifelte Schiele weniger. Aber auch der BTSV zeigte zuletzt gegen Dortmund II (4:2) und Havelse (4:0), dass der Motor inzwischen läuft. Daran will sich der Übungsleiter auch in der kommenden Partie orientieren. "Aus den vergangenen Begegnungen kann man viel Positives rausziehen. Das werden wir tun und uns auf uns konzentrieren", versprach Schiele im Vorfeld. Fragezeichen stehen hinter Jomaine Consbruch (Kapselverletzung) und Jannis Nikolaou (Adduktorenprobleme), der jedoch schon wieder trainieren konnte. Ein Risiko will Schiele nicht eingehen. Außerdem fallen Luc Ihorst (Muskelfaserriss), Jannis Kleeberg (Kreuzbandriss) und Lennart Schulze Kökelsum (Kahnbeinverletzung) aus.

"Im Grunde ein Kollektiv"

Mit 23 Punkten aus 13 Spielen steht die Eintracht mittlerweile als erster Verfolger hinter dem 1. FC Magdeburg und beansprucht somit den zweiten Tabellenplatz für sich. Ein wichtiger Faktor für die Entwicklung ist Stammkeeper Jasmin Fejzic, der mit sieben Spielen ohne Gegentor da steht. "Er hat einen großen Anteil daran. Das geht dann aber auch über die Viererkette, das Mittelfeld und die vorderste Linie, die anlaufen und nach hinten arbeiten müssen. Es ist im Grunde einfach ein Kollektiv", freute sich Schiele, dem das Gesamtbild gefiel.

Dieses Abwehrkollektiv muss nun gegen offensivstarke Wiesbadener bestehen. "Sicherlich werden wir dann auch Änderungen auf dem Platz und in der Halbzeit vornehmen können", blickte Schiele noch einmal auf das Spiel mit großen Unbekannten voraus. Aber 43-Jährigen regierte die Zuversicht: "Die Mannschaft ist am Samstag gut vorbereitet, sodass jeder weiß, was er bei welchem System und Aufbau zu tun hat." Dann könne die Freude in Braunschweig weiter wachsen.

   

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