Löhmannsröben: "Brauchen ein heißes Herz und kühlen Kopf"

Hansa Rostock in den Derby-Wochen: Das Duell gegen Halle ist absolviert, zwei weitere folgen nun direkt hintereinander noch. Am Samstag kommt Dynamo Dresden. Jan Löhmannsröben ist heiß.

"Nicht die Mortadella vom Brot nehmen lassen"

Normalerweise wäre das Ostseestadion am Samstag restlos ausverkauft gewesen, aufgrund der Corona-Pandemie findet die Partie jedoch vor leeren Rängen statt. "Aber trotzdem freut man sich drauf", sagt Jan Löhmannsröben in der "Bild"-Zeitung. "Die Zuschauer werden diesmal heiß vor dem Fernseher sein, das müssen wir auf dem Platz auch sein", so der 29-Jährige. Die klare Ansage des Abwehrspielers, der bisher in allen neun Spielen in der Startelf stand: "Wir dürfen uns nicht die Mortadella vom Brot nehmen lassen." Damit das nicht passiert, benötigt Hansa zwei guten Halbzeiten. Beim Spiel in Halle am vergangenen Samstag erreichte die Kogge nur in den zweiten 45 Minuten die starke Form der letzten Wochen, während sie in der ersten Halbzeit einige Defizite offenbarte.

Zweikampfstärke und Mentalität

Und worauf wird es sonst noch ankommen? "Wir brauchen ein heißes Herz und kühlen Kopf, sollten mit Zweikampfstärke und Mentalität reingehen, aber auch mit dem Ball etwas zeigen." Zudem hat Löhmannsröben noch eine Rechnung mit Dynamo offen: Im April 2016 spielte er im Magdeburg gegen die SGD und musste sich trotz 2:0-Führung mit einem 2:2 zufrieden geben. "Dann sie sie bei uns aufgestiegen. Den Sieg hole ich jetzt hoffentlich nach." Bei drei Punkten gegen den Top-Favoriten auf den Aufstieg winkt Platz zwei. Im Falle einer Niederlage würden die Sachsen an Rostock vorbeiziehen.

   
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