"Lilien" wollen gegen Chemnitz Torflaute beenden

Aller guten Dinge sind vier. Zumindest wenn es um die Partie des SV Darmstadt 98 gegen den Chemnitzer FC am heutigen Mittwochabend geht. Gleich drei Mal musste die Partie zuletzt aufgrund der winterlichen Bedingungen in Darmstadt abgesagt werden. Im vierten Anlauf soll es nun endlich gelingen. Für die Hessen ist das Nachholspiel gegen die Sachsen eine richtungsweisende Partie. Denn nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Samstag bei der Reserve von Borussia Dortmund steht das Team von Trainer Dirk Schuster nach den respektablen Ergebnissen der vergangenen Wochen enorm unter Druck. Denn durch die Siege der Konkurrenz hilft Darmstadt nur ein Erfolg gegen die starken Chemnitzer, die ihrerseits als Tabellensechster weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben.

Seit fast 400 Minuten ohne Treffer

Dabei hoffen die Darmstädter Anhänger endlich wieder auf einen eigenen Treffer ihrer Mannschaft. Denn seit mittlerweile fast 400 Minuten hat kein Lilienspieler den Ball mehr im Tor unterbringen können. Den letzten Treffer erzielte vor einem Monat der US-Amerikaner Preston Zimmerman (im Bild) beim 1:0-Sieg der Lilien gegen den VfL Osnabrück. Hoffnung auch, weil die Darmstädter zuletzt gegen besser platzierte Mannschaften deutlich besser aussahen, als gegen die direkte Konkurrenz. Dabei hoffen die Lilien wieder auf ihre starke Defensive, die in Dortmund zum ersten Mal nach über 500 Minuten wieder ein Gegentor zugelassen hatte. Trainer Dirk Schuster erwartet am Mittwoch einen starken Gegner, den er nach eigener Aussage zu den fünf besten Mannschaften der Liga zählt. Aber auch bei den Sachsen ist Respekt vor den angeschlagenen Lilien vorhanden: „Wir müssen uns auf sehr engagiert spielende Darmstädter einstellen“, sagte CFC-Trainer Gerd Schädlich auf der Webseite des Chemnitzer FC.

Offener Brief soll Fans mobilisieren

Aufgrund der prekären sportlichen Situation hat sich mittlerweile auch das Präsidium des Traditionsvereins in einem offenen Brief an die Anhänger gewandt. „In den kommenden Wochen kommt es nun darauf an, dass unser Team und unsere Trainer auf uns alle zählen können“, heißt es in dem Schreiben. Mit Erfolg. Denn zuletzt hatten mehrere hundert Anhänger die Lilien zum Auswärtsspiel nach Dortmund begleitet.

FOTO: www.o-m-d.org

   
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