Arminia: Leverkusen im Kopf und Heidenheim vor der Brust

In ganz Bielefeld spricht man schon vom Pokalkracher am Mittwoch (19 Uhr) gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen – 21.000 Tickets sind bislang verkauft. Erinnerungen an alte Erstligazeiten kommen hoch. Um zumindest weiter um den Aufstieg in die zweite Bundesliga mitzumischen, brauchen die Arminen im Top-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim einen Heimerfolg. Am Samstag (14 Uhr / live auf sportschau.de) wartet mit dem Tabellensechsten aus Heidenheim kein Kanonenfutter. Ganz im Gegenteil stellen die Gäste doch die beste Offensive der 3. Liga.

Bielefeld: Chancenauswertung macht Krämer Sorgen

Vor der Werkself warten zunächst Marc Schnatterer und Co. auf die Blauen. Das Verfolger-Duell ist besonders wichtig, weil die Arminia bislang gegen keine Mannschaft aus den oberen Tabellenregionen gut aussah (Unterhaching 2:3 und Münster 0:4). Ein positiver Aspekt ist aber, dass auch die Heidenheimer kaum Punkte gegen die Top 7 sammeln konnte. Aus fünf Top-Spielen steht ihnen gerade einmal ein Punkt zu Buche. Personell gibt es bei DSC-Trainer Stefan Krämer aber keinen Grund zur Sorge. Außer dem Langzeitverletzten Philipp Heithölter stehen alle Spieler zur Verfügung. Einzig Christopher Kullmann muss seinen Trainingsrückstand nach seinem doppelten Bänderriss noch aufholen. Nur die Chancenverwertung machen Krämer nachdenklich: "Ein Tor aus zehn Großchancen in den letzten beiden Spielen ist zugegeben etwas zu wenig", wird er auf der Vereinshomepage zitiert. Auch seinem Kumpel Heidenheim-Coach Frank Schmidt verrät Krämer nicht seine taktische Marschroute, diese Woche herrschte Funkstille zwischen den beiden. In der Verlosung sind eine klassisches 4-4-2 und ein 4-2-3-1.  An der Startelf wird sich wenig ändern, obwohl Krämer nicht viel von "Never change a winning team" hält.

Heidenheim: 90 Minuten Vollgas geben – Thurk fällt aus

Arminias Trainer Krämer lobte Michael Thurk: "Dazu wartet in der Sturmspitze mit Michael Thurk ein erfahrener Bundesligaspieler." Er wusste aber nicht, dass Thurk für das Spiel auf der Bielefelder Alm ebenso ausfallen wird wie Patrick Mayer und Andreas Spann. Außerdem fallen Frank Lehmann, Mathias Wittek und Christian Sauter aus. FCH-Kapitän Marc Schnatterer zeigt sich derweil noch enttäuscht von der 1:3-Pleite gegen den VfL Osnabrück am letzten Spieltag: "Am Ende haben wir uns die Niederlage selbst eingebrockt. Wir sind enorm enttäuscht, weil wir viel investiert haben." Um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten wird die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt 90 Minuten Vollgas geben müssen.

 Zu sehen gibt es die Partie auch auf sportschau.de als Livestream.

FOTO: Benjamin Hanke

 

   

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