Leihe bis 2022: TSV 1860 verstärkt sich mit Merveille Biankadi

Auf der Suche nach Verstärkung für den Angriff ist der TSV 1860 München beim 1. FC Heidenheim fündig geworden: Vom Zweitligisten wird Merveille Biankadi für eineinhalb Jahre ausgeliehen.

Reservist in Heidenheim

Damit können die Löwen kurz vor Weihnachten ihren ersten Neuzugang begrüßen. Wie die Sechziger mitteilten, sei das Leihgeschäft "ein weiteres Mal" auch durch die Unterstützung von Investor Hasan Ismaik und seiner Unterstützung und Zustimmung, dass weiter Sponsorenerlöse direkt zur Erhöhung des Spieleretats eingesetzt werden konnten, ermöglicht worden. In Heidenheim war Biankadi zuletzt nur Reservist und kam lediglich im DFB-Pokal gegen Wehen Wiesbaden zum Einsatz – das war am 13. September. Seitdem stand der gebürtige Münchner kein einziges Mal im Kader. Schon in der Hinrunde der Vorsaison bestritt er nur sechs Spiele für die Brenzstädter. In der Rückrunde der vergangenen Saison war der 25-Jährige an Eintracht Braunschweig verliehen und steuerte in 17 Spielen drei Tore und fünf Vorlagen zum Aufstieg des BTSV bei.

Nun wird Biankadi für die Löwen aus München auf Torejagd gehen: "Michael Köllner und ich wollten Merv bereits im Sommer 2020 für unsere Mannschaft gewinnen. Doch in der Sommertransferperiode 2020 war dies aus verschiedenen Gründen noch nicht umsetzbar", sagt Sport-Geschäftsführer Günter Gorenzel. Umso größer nun die Freude, "dass wir uns nun mit Merv und dem 1. FC Heidenheim nach intensiven Verhandlungen auf eine Leihe einigen konnten." Biankadi, der in der Jugend für Bayern München spielte, habe bereits gezeigt, "dass er ein wichtiger Teil einer ambitionierten Mannschaft in der 3. Liga" sein könnte. Er sei mit seiner "enormen Athletik und Tempo" in der Offensive variabel einsetzbar und "wird daher unser Team bereichern", so Gorenzel. Wie Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald betont, habe sich 1860 "sehr um ihn bemüht". Letztlich habe man dem Wunsch des 25-Jährigen, sich in seine Geburtsstadt ausleihen zu lassen, entsprochen.

88 Drittliga-Spiele

Seine bisher erfolgreichste Zeit erlebte Biankadi in der Saison 2018/19 beim F.C. Hansa Rostock, als er als Stammspieler 37 Drittliga-Partien bestritt, zehn Tore erzielte und fünf Assists verbuchte, ehe er für 750.000 Euro nach Heidenheim wechselte. Bei der Kogge kam der 25-Jährige überwiegend auf der linken Außenbahn zum Einsatz, lief in einigen Partien aber auch im Sturm-Zentrum auf. Insgesamt stehen 88 Drittliga-Partien mit 28 Scorerpunkten in der Vita des Deutsch-Kongolesen.

Bei den Löwen kompensiert Biankadi den Abgang von Martin Pusic, dessen Vertrag aus privaten Gründen aufgelöst worden war. "Es freut mich extrem, dass der Wechsel geklappt hat und ich in meiner Heimatstadt für die Löwen auflaufen kann", sagt der gebürtige Münchner und kündigt an: "Ich werde alles geben, damit wir eine erfolgreiche Zeit haben und den unglaublichen Fans viele Siege schenken können." Den Sechzig kommt es für Biankadi zum Wiedersehen mit Co-Trainer Oliver Beer – beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Elversberg.

   
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