Landespokal: SC Paderborn müht sich gegen Verl ins Halbfinale

Der SC Paderborn ist am Dienstagabend mit einem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Viertligist SC Verl in das Halbfinale des Westfalenpokals eingezogen. Vor gerade einmal 789 Zuschauern in der Benteler-Arena tat sich der Favorit über lange Zeit äußerst schwer und brauchte einen Energieleistung für einen 1:0-Heimsieg.

Schwerer Platz macht viel Mühe

Bereits zu Beginn der Partie wurde klar, dass die Bedingungen äußerst schwierig werden würden. Während sogar das DFB-Pokalspiel zwischen Lotte und Dortmund abgesagt werden musste, bildeten sich in Paderborn große Pfützen auf dem Rasen. Nach 13 Minuten hatte der SCP über Krauße die erste kleine Möglichkeit, zog jedoch am Tor vorbei. Während Verl gut mithielt, hatte Michel mit einem Distanzschuss aus 22 Metern die nächste Chance für Paderborn. Bis zur Pause erspielte sich der Drittligist noch einige Ecken und Halbchancen, blieb aber auf dem tiefen Rasen ohne Torerfolg.

Heidinger erlöst Paderborn

Nach der Pause blieb das Spiel genauso wie vor der Pause. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte Peters im Tor der Gäste einen Schuss von Krauße dann allerdings nur abklatschen lassen und Heidinger bugsierte den Ball zum 1:0 ins Tor. Paderborn wurde in Folge stärker und Peters musste nach einer Stunde gegen Riski parieren. Bei den Gästen wurden die Beine immer schwerer, doch die Heimelf wusste außer einer Vielzahl Ecken kein Kapital daraus zu schlagen. Bickel traf eine Viertelstunde vor Schluss noch die Latte für die Paderborner. Verl versuchte sich zwar in der Schlussphase noch einmal aufzubäumen, verlor jedoch die Kraft. In der Schlussminute tat sich dann die Riesenchance für die Gäste auf, doch Paderborn konnte den glanzlosen aber verdienten Sieg letztlich über die Zeit retten. Somit fehlen den Ostwestfalen nun nur noch zwei Siege bis zum DFB-Pokal-Einzug.

   
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