CFC besiegt Bautzen nach Krimi erst im Elfmeterschießen

Der Chemnitzer FC hat am Freitagabend das Halbfinale des sächsischen Landespokals erreicht. Gegen Viertligist Budissa Bautzen mussten sich die Himmelblauen jedoch in das Elfmeterschießen retten, in dem die Köhler-Elf dann mit 7:5 gewann. Zwischenzeitlich hatte der Außenseiter die 2:0-Pausenführung des CFC gedreht.

Chemnitz zunächst sicher vorne – Bautzen schlägt eiskalt zurück

Die Himmelblauen gingen früh drauf und konnten bereits nach fünf Minuten die erste Torannäherung verzeichnen: Mbende setzte einen Kopfball knapp vorbei. Chemnitz blieb am Drücker und wurde in der 15. Minute mit der Führung belohnt: Nach einem Fehler in der Bautzener Hintermannschaft erlief Dennis Grote einen Ball und brachte ihn unbedrängt zum 1:0 im Tor unter. Wenig später hätte Fink auf 2:0 erhöhen können, traf aus 20 Metern jedoch nur die Latte (31). Fünf Minuten danach hatten dann die Hausherren plötzlich die große Chance auf den Ausgleich, ein Schuss von Salewski ging nur um Zentimeter vorbei. Chemnitz war gewarnt und schaltete nun nochmal einen Gang nach oben – mit Erfolg: Daniel Frahn stellte kurz vor der Pause nach Vorlage von Dennis Grote auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel zogen sich die Himmelblauen zurück und ließen den Viertligisten das Spiel machen. Echte Torchancen blieben zunächst zwar aus, dafür wurde die Schlussphase aber umso ereignisreicher: Erst verkürzte Daniel Hänsch für Bautzen nach 79 Minuten auf 1:2, dann traf Martin Kolan vier Minuten später zum 2:2. Das Stadion stand Kopf, der Gastgeber spielte nun auf Sieg. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte der CFC noch einmal die Chance auf die erneute Führung, es ging jedoch in die Verlängerung.

Bautzen geht in Führung – CFC-Rettung im Elfmeterschießen

Dort angekommen, gab Bautzen den Ton an und traf nach 94 Minuten den Pfosten – Glück für den CFC. Die Himmelblauen schwammen und kassierten in der 96. Minute das 2:3 – Josef Nemec hieß der Torschütze. Chemnitz war sichtlich geschockt, im Spiel nach vorne lief kaum noch etwas zusammen. Die Fans des Viertligisten feierten unterdessen jeden Ballgewinn und trieben ihre Mannschaft mit lautstarken Gesängen nach vorne. In der Schlussphase ging Sven Köhler volles Risiko und stellte auf Dreierkette um – mit Erfolg. Anton Fink traf in der 113. Minute volley zum 3:3. Danach tat sich nicht mehr viel, es ging ins Elfmeterschießen.

Die Torfolge:

Milde verschießt – 3:3

Frahn verwandelt – 3:4

Hansch verschießt – 3:4

Türpitz trifft – 3:5

Baudis trifft – 4:5

Jopek triff – 4:6

Nemec trifft – 5:6

Conrad trifft – 5:7 / Chemnitz steht im Halbfinale

 

   
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