Landespokal: 1860 schlägt die Jahnelf – Rostock ungefährdet

Am Samstag waren sechs Drittligisten im Landespokal gefordert. Den Anfang machte der F.C. Hansa Rostock, der ein 5:1 in Neubrandenburg einfuhr und damit das Halbfinale erreichte. In einer weiteren Partie setzte sich der TSV 1860 München im Drittliga-Duell gegen den SSV Jahn Regensburg mit einem glücklichen 1:0-Sieg durch.

Regensburg 0:1 1860 München

Im Halbfinale des bayerischen Landespokals kam es zum Duell der Drittligisten. Zwischen Jahn Regensburg und 1860 München entwickelte sich eine überraschend einseitige Partie, denn im eigenen Stadion hatte die Jahnelf soweit alles unter Kontrolle – bis auf die Chancenverwertung. Nach einer anfänglichen Chance durch Hobsch, der in letzter Sekunde durch Strauss vom Ball getrennt wurde (5.), erspielte sich die Regensburger ein deutliches Chancenplus. Fein (15.), Hottmann (20.) und Saller (24.) konnten die anfänglichen Möglichkeiten aber nicht verwerten. Besonders bei einem weiteren Abschluss von Mittelfeldmann Fein musste sich 1860-Keeper Dähne strecken, um mit den Fingerspitzen einen Einschlag zu verhindern (31.). Auch gegen Karbstein zeichnete sich der Münchner Keeper noch vor der Pause aus (40.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert – und Dähne verhinderte, dass ein Klärungsversuch von Voet, der Rheintaler im eigenen Sechzehner anschoss, im eigenen Tor landete (47.). Aber dann drehten die Münchner den Spielverlauf auf den Kopf. Haugen schüttelte Strauss bei einem Tiefenlauf ab und blieb auch vor SSV-Keeper Wechsel cool – Sechzig führte (54.)! Diesen Schock musste die Jahnelf erst einmal verdauen. 1860 dann im Pech: Danhof probierte es mit einem Chipball über den Torwart hinweg, doch das Spielgerät landete am Querbalken (72.). Rächte sich am Ende die Regensburger Chancenverwertung? In Überzahlsituation wollte Hottmann den freistehenden Eichinger in Szene setzen, aber das Zuspiel trudelte ins Toraus (87.) – fast schon symbolisch für den Spielverlauf der Jahnelf. So zogen am Ende die Löwen etwas glücklich ins Finale ein.

Neubrandenburg 1:5 Rostock

Andreas Voglsammer führte seine Mannschaft als Kapitän auf den Rasen. Beim 1. FC Neubrandenburg war die Ausgangslage eindeutig, denn gegen den Sechstligisten war die Hansa-Kogge der klare Favorit. Entsprechend traten die Ostseestädter auf – und gingen früh durch den besagten Kapitän in Führung. Harenbrock ging über die linke Seite nach vorne und bediente Voglsammer mustergültig (7.). Die Partie nahm schnell ruppige Züge an, aber Harenbrock blieb der Ausgangspunkt für die erfolgreiche Offensive. Ein Freistoß des Rostockers wurde nach vorne abgewehrt, wo Wallner per Abstauber zum zweiten Mal ins Netz traf (29.). Im Jahnsportpark hatte die Kogge zur Pause alles unter Kontrolle.

Allerdings wurde es unmittelbar nach der Halbzeit wieder spannend, weil Rostock die Gastgeber einlud. Verteidiger Nawotke, der gleichzeitig Spielertrainer der Neubrandenburger war, kam nach einem Missverständnis der Kogge frei vor dem Tor zum Schuss und netzte zum 1:2 ein (49.). Lange ließ sich Rostock jedoch nicht verunsichern und stellte den alten Abstand durch den Doppelpack von Voglsammer wieder her (66.). Wenig später erhöhte Krauß (72.) noch für den Drittligisten, der sich somit klar auf Kurs zum Halbfinale bewegte. In der Schlussminute sorgte Holten für den 5:1-Endstand aus Rostocker Sicht (90.).

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button