KSC: Verdienter Sieg unterstreicht Aufstiegsambitionen

Der Karlsruher SC bleibt im Rennen um den Relegationsplatz voll auf Kurs. Am 26. Spieltag gab es einen 2:0-Erfolg gegen den Chemnitzer FC und somit bereits das 15. Spiel in Folge ohne Niederlage.

Pech in Hälfte eins – Schleusener gelingt Dosenöffner

Und so richtig Zweifel ließen die Gastgeber über die gesamten 90 Minuten nicht aufkommen, wer am Ende das Feld als Sieger verlassen würde. Bereits in der ersten Halbzeit hätten die Karlsruher in Führung gehen müssen. Fabian Schleusener vergab nach 28 Minuten die beste Möglichkeit, als er den Ball nur ans Aluminium setzte. Die Gäste hingegen fanden indes nur kaum statt, weshalb der KSC leichtes Spiel hatte – nur die Tore fehlten. Zwar agierten die Chemnitzer nach dem Seitenwechsel besser und hatten durch Tom Baumgart sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen (51.), doch wieder einmal war es Fabian Schleusener, der das erste Tor der Partie erzielte und nunmehr zwölf Saisontore auf dem Konto hat (59.). Als Daniel Gordon 20 Minuten vor Ende nach einer Ecke das 2:0 köpfte, war die Partie entschieden (70.) und der KSC baute seine Serie weiter aus.

Sieg gibt "Kraft und Mut"

Da es in der Tabelle durch die Siege der Konkurrenz aus Wiesbaden, Rostock und Köln trotzdem weiterhin eng bleibt, braucht der KSC in den kommenden Wochen weiterhin viel Selbstvertrauen. Innenverteidiger Martin Stoll brachte nach dem Spiel zum Ausdruck, dass der Sieg gegen Chemnitz eine positive Signalwirkung für die kommenden Begegnungen habe: "Es war wichtig, auch mal 2:0 zu führen und das Spiel auch so zu beenden. Das ist noch nicht so oft vorgekommen und das sollte uns Kraft und Mut für die nächsten Spiele geben."

Cheftrainer Alois Schwartz haderte hingegen mit dem Auftreten in der ersten Halbzeit: "Es war sehr kalt und die erste Halbzeit hat mich auch nicht so erwärmt wie es hätte sein sollen. Wir wollten schnelle Kombinationen spielen und den Gegner ins Laufen bringen. Das haben wir nicht geschafft. In der zweiten Halbzeit waren wir mutiger und haben schneller nach vorne gespielt. Es war das erwartet schwere Spiel. Jetzt regenerieren wir und fahren nach Lotte."

In Lotte geht es für den KSC bereits am kommenden Freitag weiter. Hier haben die Badener dann also die Möglichkeit vorzulegen und bei einem Sieg zumindest für eine Nacht auf Platz drei zu klettern. Mit der weiter andauernden Serie im Rücken wird die Schwartz-Elf zumindest mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in Lotte auflaufen.

   
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