KSC festigt Platz zwei: "In dieser Phase zählt nur der Sieg"

Der Karlsruher SC hat durch einen 3:1-Sieg gegen den SV Meppen den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt nunmehr drei Punkte.

Proschwitz schockt den KSC

Es war das erste Spiel im Wildpark, in dem auch die provisorische Zusatztribüne genutzt werden konnte. Somit war ein toller Rahmen gegeben. Doch die Meppener hatten etwas dagegen. Nick Proschwitz fungierte zunächst als Partykiller, als er nach 17 Minuten das 1:0 für die Gäste erzielte. Der KSC ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kam durch Marvin Pourié zum verdienten Ausgleich (25.). Nach dem Seitenwechsel waren es Christoph Kobald (68.) und nochmals Pourié (81.), die den Deckel drauf machten.

Somit war Cheftrainer Alois Schwartz im Anschluss des Spiels auch zufrieden, wie seine Mannschaft sich präsentierte: "Es war das erwartet schwere Spiel. Dann liegen wir mit dem erstem Torschuss von Meppen auch schon hinten. So etwas ist immer Gift. Dann haben wir uns aber berappelt und machen das 1:1." Vor allem den Treffer zum 2:1 sah Schwartz als Knackpunkt an: "Das war der Dosenöffner. Danach hatten wir eine breitere Brust und das Selbstbewusstsein kam zurück. Nach dem 3:1 hatten wir sogar Möglichkeiten, höher zu gewinnen, was aber nicht verdient gewesen wäre. Letztendlich zählt in dieser Phase nur der Sieg und das haben wir geschafft."

Pourié lobt die Fans

Somit nahm der Tag für den KSC doch noch ein gutes Ende und der blau-weißen Party stand nichts mehr im Wege. Nach dem Spiel konnten die KSC-Akteure dann erstmals vor der provisorischen Tribüne feiern, wofür Doppelpacker Marvin Pourié gegenüber den Vereinsmedien nur positive Worte fand: "Ich wollte erst zur Gegengerade laufen, bis ich gemerkt habe, dass die Fans jetzt alle hinterm Tor stehen. Ich muss aber sagen, dass mir die blaue Wand sehr gut gefällt. Hut ab, was die Jungs Woche für Woche leisten."

Ein besonderer Tag war es auch für Christoph Kobald, der sein erstes Tor im KSC-Trikot erzielte: "Es gibt nichts besseres, als reinzukommen und gleich zu treffen. Ich glaube, dass das geholfen hat und dass wir dann noch 3:1 gewinnen ist natürlich überragend." Für den KSC geht es am kommenden Samstag (13:15 Uhr, live in der ARD) bei 1860 München weiter und auch dort können die Akteure wieder auf eine große Fanunterstützung zählen und den Weg Richtung zweite Liga gemeinsam weitergehen.

   
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