Koschinat hadert: "Sind unserer Spielidee nicht treu geblieben"

Die kleine Negativserie bei Fortuna Köln hält auch im Jahr 2018 weiter an. Am Samsta unterlag die Elf von Trainer Uwe Koschinat beim formstarken Karlsruher SC knapp mit 0:1 und muss sich vorläufig aus dem Aufstiegskampf verabschieden. Nach nur sieben Punkten aus den letzten neun Spielen scheint bei den Domstädtern derzeit ein wenig die berühmte Luft raus zu sein.

Früher Nackenschlag als Knackpunkt

Dabei machten die Fortunen im Karlsruher Wildpark eigentlich gar kein schlechtes Spiel. Doch schon nach sieben Minuten sorgte eine Flanke von der rechten Seite und ein Abschluss von Fabian Schleusener auf Seiten der Badener für das entscheidende Tor. Koschinat hatte dafür schnell eine Erklärung: "Ich habe heute von meiner Mannschaft durchweg ein sehr unruhiges Spiel gesehen. Daraus symptomatisch fällt dann auch das Gegentor zum 0:1." Erst nach einer guten halben Stunde hatten sich die Gäste wieder von dem Tor erholt und versucht sich in der Offensive zu zeigen. Dies gelang aber auch aufgrund von vielen unnötigen langer Bälle zur zum Teil. Auch deshalb fügte der Übungsleiter weiter an: "Was ich meiner Mannschaft heute vorwerfen muss ist, dass wir unserer Spielidee nicht treu geblieben sind." Auch nach dem Seitenwechsel kam Köln nicht wirklich in die gefährliche Zone des KSC.

"Wir müssen wieder mehr Fußball spielen"

Dennoch konnte man dem Team vom Einsatz her keinen Vorwurf machen, da sich jeder Spieler bis zum Schluss in die Angriffsbemühungen der Heimelf warf und das Spiel offen zu halten versuchte. Gegen den formstarken KSC, der aus den letzten 10 Spielen 24 Punkte holte, langte es am Ende nicht mehr zu einem Punkt. Auch die Akteure selbst konnten ihre Leistung nach der Partie durchaus objektiv einschätzen und unterstrichen damit die Aussagen ihres Trainers. Mittelfeldspieler Robin Scheu merkte bei "FortunaTV" an: "Wir haben eigentlich kein schlechtes Spiel gemacht und sind unendlich viel gelaufen. Leider machen wir zu viele unnötige Fehler und haben zu viel mit langen Bällen gespielt. Wir müssen wieder mehr Fußball spielen." Trotz der Niederlage beim KSC bleiben die Rheinländer im oberen Mittelfeld der Tabelle, müssen aber immer mehr den Kontakt zum Relegationsrang abreißen lassen. Am kommenden Wochenende kommt es gegen Wehen Wiesbaden direkt zum nächsten Spitzenspiel.

 

 

   
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