Kommentar: Fascher geht – Wer kommt jetzt?

Rund um den SC Preußen Münster und dem Austieg von Erfolgscoach Marc Fascher nach dieser Saison gibt es derzeit viel Wirbel. Preußen-Fans sind aus dem Verein ausgetreten und der Vorstand gerät mehr und mehr in die Kritik. Es ist eine Aneinanderreihung vieler Ereignisse die dies hervorrufen – Faschers Weggang ist nur die Spitze vom Eisberg. liga3-online.de erklärt die aktuelle Lage beim Aufsteiger aus Münster.

Erfolgreichster Trainer seit 20 Jahren

Marc Fascher ist der erfolgreichste Trainer seit 20 Jahren. Er führte den SCP zum Aufstieg in die 3.Liga und trägt sicherlich großen Anteil an der erfolgreichen Hinrunde. So mischte man zu Beginn sogar noch oben mit, wurde dann aber durch Verletzungssorgen und Sperren geschwächt. Da muss man sich natürlich die Frage stellen, warum hatte dieser Trainer ein halbes Jahr vor Vertragsende immer noch kein konkretes Angebot zur Verlängerung auf dem Tisch liegen? Stattdessen wurde vom Vorstand Druck aufgebaut, es solle in den nächsten Jahren einen Durchmarsch in die Zweite Liga geben.

Wer kommt jetzt?

So kann man es doch nur verstehen dass ein Trainer irgendwann die Reißleine zieht. Ein weiteres Beispiel ist Sercan Güvenisik. Der Top-Verdiener wurde von Fascher zweimal suspendiert. Gründe hierfür waren mehrere "Ausraster" auf und neben dem Platz. Beide male wurde Güvenisik vom Vorstand zurück in das Training beordert. Solche Situationen sind für einen Trainer verständlicherweise untragbar. Faschers Weggang ist für jeden Preußen-Fan sehr schmerzhaft, trotzdem ist es Fakt. Wer sein Nachfolger wird ist noch unklar. Natürlich steht der ein oder andere Name schon im Raum, aber eine endgültige Entscheidung ist noch nicht abzusehen. Der frühere Oberhausener Theo Schneider, der in Rostock entlassene ehemalige Preußen-Coach Peter Vollmann oder aber auch Michael Oenning sind derzeit die meistgenannten Kandidaten für die Nachfolge von Fascher. Ob Marc Fascher noch bis Saisonende Trainer in Münster bleibt, ist wohl ebenfalls noch offen.

FOTO: Sven Rech

   

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