Kommentar: Auswärtsfluch der Stuttgarter Kickers als Gefahr

Die Stuttgarter Kickers beenden die Hinrunde mit 19 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Grund dafür ist die anhaltende Auswärtsschwäche. Als einziges Team der Dritten Liga wartet man noch auf einen Auswärtssieg. Erst magere drei Pünktchen konnten in fremden Stadien ergattert werden. Dabei war man oftmals nahe dran: fünf der sieben Niederlagen wiesen nur ein Tor Differenz auf. Klar unterlegen waren die Schwaben einzig beim ersten Auswärtsspiel in Wiesbaden (4:0) und beim Tabellenprimus 1. FC Heidenheim (2:0). Oftmals resultierten die Niederlagen aus individuellen Fehlern, wie zum Beispiel in Münster. Diese abzustellen, ist Trainer Horst Steffen bisher noch nicht vollständig gelungen. Nach dem Spiel in Leipzig übte er erstmals Kritik an seiner Mannschaft, die sich in entscheidenden Situationen zu unkonzentriert anstellte.

Kickers müssen sich auf Heimstärke verlassen

Der Auswärtsschwäche gegenüber steht das starke Auftreten in den Heimspielen. Dort konnte man fünf Siege in Folge feiern bei einer Bilanz von 12:1 Toren. Es scheint, als würden die Blauen dort dieses Stückchen konzentrierter sein, um das Spiel für sich zu entscheiden. Außerdem steht ihnen dort auch das Glück zur Seite, wie zum Beispiel gegen Burghausen, als Steffen mit der Einwechslung vom späteren Torschützen Badiane alles richtig machte. Nun steht die Mannschaft um Kapitän Enzo Marchese im nächsten Heimspiel wieder unter Druck und muss gegen Wehen Wiesbaden unbedingt gewinnen, um die Abstiegsplätze endlich verlassen zu können. Dies haben sich die Spieler selbst zuzuschreiben, mit einer konzentrierteren Leistung wäre beim Favoriten in Leipzig sicherlich etwas zu holen gewesen. Nun müssen die Kickers sich eben wieder auf ihre Heimstärke verlassen. Wenn das mal gut geht….

FOTO: Sven Rech

 

   
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