Köln: Andreas Glockner kommt – Sebastian Zinke geht

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© Flohre

Aufsteiger Fortuna Köln ist am letzten Tag der Transferperiode noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv geworden und hat Andreas Glockner vom Ligakonkurrenten VfL Osnabrück unter Vertrag genommen. Der offensive Mittelfeldspieler, der vor einem Jahr aus Saarbrücken kam, in dieser Saison aber nur in neun Spielen zum Einsatz kam, hat seinen Vertrag bei den Lila-Weißen bereits aufgelöst und wurde am Abend offiziell in Köln vorgestellt. Insgesamt blickt Glockner auf zwei Spiele in der ersten (für Freiburg), 39 Partien in der zweiten Bundesliga (Freiburg und Koblenz) sowie auf 99 Drittliga-Spiele (für Heidenheim, Saarbrücken und Osnabrück) zurück. Für Fortuna-Trainer Uwe Koschinat ist der Außenspieler kein Unbekannter: In der Saison 2009/10 spielte Glockner beim damaligen Zweitligisten TuS Koblenz. Koschinat war zu der Zeit Co-Trainer unter dem damaligen Cheftrainer Petrik Sander.

Zinke wechselt zum FC Köln II

Auf der anderen Seite gab der Aufsteiger mit Sebastian Zinke einen weiteren Abgang bekannt. Den 29-jährige Mittelfeldspieler, der in dieser Saison nur sechs Partien für die Südstädter bestritt, zieht es zur U23 des 1. FC Köln. "Sebastian hat an der positiven Entwicklung von Fortuna Köln in den letzten Jahren einen großen Anteil. Aufgrund dessen wollten wir ihm eine neue Perspektive, die sich ihm auftat, nicht verbauen", begründet Geschäftsführer Michael W. Schwetje den Transfer. Darüber hinaus "hatten wir den Wunsch, unseren Kader im Offensivbereich punktuell zu ergänzen. Bei dem uns zur Verfügung stehenden Budget war diese Veränderung nur durch einen Kaderabgang möglich. Die Kombination dieser beiden Aspekte hat am Ende den Ausschlag gegeben."

 

 

   

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