Stipic-Verbleib beim SVK fraglich – Kein Spieler unter Vertrag

Zwei Tage nach dem Abstieg aus der 3. Liga sind bei den Stuttgarter Kickers die Planungen für die kommende Regionalliga-Saison angelaufen. Während Sportdirektor Michael Zeyer das Vertrauen erhielt, wird Trainer Tomislav Stipic den SVK wohl verlassen. Der Vertrag des 36-Jährigen galt – genau wie bei allen (!) Spielern – nur für die 3. Liga.

Zeyer: "Ich bin niemand, der wegläuft"

Auf einer Sitzung am Montagnachmittag hat das Präsidium der Blauen Sportdirektor Michael Zeyer das Vertrauen für einen Neuanfang ausgesprochen: "Michael Zeyer ist ein analytisch arbeitender und gut vernetzter Fachmann. Wir haben nach intensiven Gesprächen entschieden, dass wir gemeinsam unseren Weg fortsetzen wollen“, so Kickers-Präsident Prof. Dr. Rainer Lorz. Auch Zeyer selbst gibt sich kämpferisch: "Ich bin niemand, der wegläuft, sondern stelle mich der Verantwortung. Wir werden aus den Erfahrungen die richtigen Schlüsse ziehen und gehen bereits die Planung für die neue Spielzeit mit Hochdruck an." Keine Rolle in diesen Planungen spielt wohl Tomislav Stipic, dessen Vertrag zwar noch bis 2017 lief, mit dem Abstieg aber seine Gültigkeit verloren hat.

Baumgärtel, Leutenecker, Starostzik und Marchese vor Abgang?

Dies trifft auch auf die Arbeitspapiere sämtlicher Spieler zu. "Das Hauptaugenmerk gilt nun zahlreichen Einzelgesprächen, um Klarheit zu schaffen, mit wem die Ziele des Vereins erfolgreich verwirklicht werden können", teilten die Kickers mit. Während Marc Stein, Sandro Abruscia und Klaus Gjasula laut der "Stuttgarter Zeitung" gehalten werden sollen, stehen Fabian Baumgärtel, Fabio Leutenecker, Hendrik Starostzik und Enzo Marchese offenbar vor dem Abgang. "Neben vier bis fünf gestandenen Korsettstangen setzen wir auf junge, hungrige Spieler, die mit offensivem Fußball unsere Fans begeistern sollen“, so Lorz. Allerdings muss der Etat deutlich verringert werden, sodass der Handlungsspielraum eingeschränkt wird. "Es wird ein harter Weg, aber die Herausforderung werden wir bewältigen“, hofft der Kickers-Präsident.

 
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