Kickers feiern fünften Sieg im sechsten Heimspiel

Mit einem verdienten 3:0-Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching haben die Stuttgarter Kickers am Freitagabend den Weg auf die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Tore erzielten dabei Verteidiger Marc Stein (31.), Randy Edwini-Bonsu (36.) und Besar Halimi (64.). Die Gäste aus Bayern hatten zwar die erste Großchance, doch SVK-Keeper Korbinian Müller reagierte in der 9. Minute mit einer glänzenden Fußabwehr auf den Schuss von Andreas Voglsammer. Danach kam allerdings nichtmehr viel von den Gästen und der Sieg der Kickers hätte am Ende sogar noch höher ausfallen können. Im folgenden Artikel nennt liga3-online.de drei Gründe, weshalb der SVK im sechsten Heimspiel seinen fünften Sieg feiern durfte.

Offensiv verteidigt

„Wir haben heute offensiver verteidigt als noch gegen Osnabrück. Dadurch haben wir die Hachinger kaum zur Entfaltung kommen lassen und konnten oftmals die Bälle schon früh gewinnen", erklärte Marc Stein den aufgegangenen Plan der Blauen. Dazu gehörte auch, dass Korbinian Müller oftmals weit vor seinem Tor stand und lange Pässe in die Spitze abfing. Somit war SVK-Trainer Horst Steffen am Ende des Tages zufrieden. „Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen haben heute gestimmt, deshalb haben wir auch verdient 3:0 gewonnen.“ Er hatte die Mannschaft gut auf die Gäste eingestellt und wusste, dass Unterhaching sehr gefährlich werden kann, wenn man sie spielen lässt. „Das wollten wir in jedem Fall unterbinden“, so Steffen.

Spielerische Linie konsequent durchgezogen

Mit frühen Balleroberungen durch das Offensive verteidigen konnten die Kickers sich auch schon in der ersten Hälfte zahlreiche Torchancen herausspielen. Auch das Kombinationsspiel funktionierte im Vergleich zum 1:1 gegen Osnabrück besser. „Wir haben es heute geschafft unser Spiel konsequent durchzuziehen, dann ist es auch schwer uns zu stoppen“, war SVK-Kapitän Enzo Marchese stolz auf die spielerische Leistung seines Teams. Gäste-Trainer Christian Ziege hält die Kickers sogar für die spielstärkste Mannschaft der Dritten Liga, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erzählte. In der zweiten Hälfte mussten die Hachinger offensiver werden, dass spielte dem SVK natürlich in die Karten und sie hatten noch mehr Platz zum kombinieren.

Vorentscheidendes 3:0

Spätestens nach dem 3:0 durch das erste Saisontor von Besar Halimi war das Spiel entschieden und bei den Bayern schwanden zunehmend die Kräfte. „Es war wichtig, dass wir in der zweiten Hälfte weiter offensiv gespielt haben und auf das 3:0 gegangen sind. Denn nur das Ergebnis zu verwalten geht oftmals nicht gut", wusste Marchese. Nach dem 3:0 hatten die Kickers noch zahlreiche Torchancen, unter anderem von Fabian Baumgärtel und dem eingewechselten Marco Calamita, doch sie schafften es nicht das Ergebnis noch mehr in die Höhe zu schrauben. Abwehrchef Marc Stein störte dies allerdings nicht großartig. „Es war wichtig, dass wir heute gegen eine spielstarke Mannschaft gewonnen haben. Wenn uns vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass wir 3:0 siegen, hätten wir das sofort unterschrieben", schmunzelte der 29-Jährige. Durch den sechsten Saisonsieg stellten die Kickers den Anschluss an die Spitzengruppe wieder her und bleiben weiterhin die beste Heimmannschaft der Liga. „Nun wollen wir natürlich am Samstag in Dortmund nachlegen“, blickt  Marchese abschließend voraus.

FOTO: Julian Lehnhardt

 

 

   

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