KFC Uerdingen will gegen Dresden "auf Sieg" spielen

Schon mit einem Unentschieden im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden (Samstag, 14 Uhr) könnte der KFC Uerdingen die Abstiegsplätze verlassen. Interimstrainer Stefan Reisinger, der letztmals alleine auf der Bank sitzen wird, peilt allerdings drei Punkte an. Derweil hat der DFB die Lizenz für die kommende Saison an Auflagen und Bedingungen geknüpft.

"Es helfen nur drei Punkte"

Bevor Reisinger ab Montag mit Jürgen Press einen Trainer an die Seite gestellt bekommt, der über die erforderliche Fußballlehrer-Lizenz verfügt, ist der 39-Jährige am Samstag ein letztes Mal auf sich alleine gestellt. Die Marschrichtung ist klar: "Wir spielen auf Sieg", wird Reisinger in der "Rheinischen Post" zitiert. Der gebürtige Landshuter weiß: "In der aktuellen Situation helfen nur drei Punkte. Aber das ist bei Dynamo genauso. Die wollen wieder die Tabellenführung übernehmen." Uerdingen würde mit einem Punktgewinn wieder über den Strich rücken, drei Zähler gegen würden gar Rang 15 bedeuten.

Noch ist der KFC im Exil in Lotte aber ohne Sieg. Entsprechend will Reisinger "Einsatzwillen von den Jungs sehen, von der ersten Minute an müssen sie brennen. Das ist doch eine geile Konstellation gegen eine starke Mannschaft. Was gibt es Schöneres? An diesem Wochenende gibt es nur ganz wenige Spiele, alle schauen auf uns, das Spiel wird im Fernsehen gezeigt. Wer da nicht Bock hat, muss mir das Trikot geben". Für die Partie gegen Dynamo stehen Reisinger allerdings nur 15 Feldspieler zur Verfügung, da Adriano Grimaldi (Corona), Tim Albutat (Kreuzbandriss), Mike Feigenspan, Christian Kinsombi und Osayamen Osawe allesamt ausfallen.

Lizenz an Auflagen und Bedingungen geknüpft

Mit einem Erfolg würde Uerdingen dem Klassenerhalt ein Stück näher kommen. Sollte dieser aus sportlicher Sicht gelingen, müsste der KFC allerdings noch Auflagen und Bedingungen erfüllen – ein entsprechender Brief des DFB ist dem Klub nach Angaben der Zeitung in dieser Woche zugegangen. Neben finanziellen Angelegenheiten müssen die Krefelder auch die Stadionfrage beantworten.

Klar ist: In der Grotenburg kann aufgrund der laufenden Sanierung frühestens im Februar 2022 gespielt werden. Entsprechend müsste der KFC erneut umziehen, bräuchte dafür aber eine Sondergenehmigung des DFB. Wo der Klub seine Heimspiele austragen könnte, ist noch nicht bekannt. Während die Auflagen im Laufe der Saison umgesetzt werden müssen, läuft die Frist für den Nachweis der gestellten Bedingungen am 2. Juni ab.

   
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