KFC Uerdingen: Ohne Heimsieg in der Rückrunde

Zum Saisonabschluss verlor der KFC Uerdingen vor heimischer Kulisse gegen Wiesbaden. Der Coach kennt die Gründe und blickt auf ein wichtiges Spiel voraus.

"Reicht für die Dritte Liga nicht"

Auf dieses 2:3 von Daniel-Kofi-Kyereh hatte die Mannschaft keine Antwort mehr. Zweimal hatte der KFC Uerdingen zuvor einen Rückstand ausgleichen können, doch der Treffer in der 78. Minute entschied das Spiel. Während sich Wehen Wiesbaden damit noch mehr Selbstvertrauen für die anstehende Relegation holen konnte, analysierte man auf Krefelder Seite die Ursachen für die Niederlage. "Mit diesem defensiven Gewissen reicht es für die Dritte Liga nicht", stellte Trainer Heiko Vogel auf der Pressekonferenz nach der Partie fest. "Ich kann nicht verlangen, immer zwei, drei Tore zu schießen um überhaupt mal Punkte zu holen". Mit insgesamt 62 Gegentreffern ist Uerdingen eine der größten Schießbuden der Liga – lediglich Fortuna Köln musste noch zwei weitere Tore schlucken.

"Krönchen" DFB-Pokal?

Für Mittelfeldspieler Patrick Pflücke wäre durchaus etwas Zählbares drin gewesen: "Mit einem Punkt bzw. einem Sieg hätten wir auch rausgehen können", so der 22-Jährige gegenüber "Radio BlauRot". Es blieb allerdings dabei: Der KFC kann 2019 zu Hause einfach nicht gewinnen, stattdessen setzte es sieben Pleiten bei drei Unentschieden. "Das ist echt unfassbar. Wir hätten uns in den letzten Spielen einfach belohnen und den Fans einen Sieg schenken müssen". Für die Krefelder ist die Spielzeit 2018/19, die mit Rang elf letztlich unter den Erwartungen zu Ende ging, aber noch nicht vorbei. Im Landespokal wartet Regionalligist Wuppertaler SV. Mit einem Sieg würde der KFC die Teilnahme am DFB-Pokal klarmachen. Für Pflücke ist es "das wichtigste Spiel der Saison". Trainer Vogel sieht es ähnlich: "Wir können uns ein kleines Krönchen aufsetzen".

   
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