Karlsruher SC will Serie gegen Chemnitz weiter ausbauen

Der Karlsruher SC erwartet am 26. Spieltag der Dritten Liga den Chemnitzer FC im heimischen Wildparkstadion. Alles andere als ein Sieg wäre für die Karlsruher in der derzeitigen Form wohl zu wenig.

Unglaubliche Serien – Druck trotzdem weiter groß

Es ist schon eine ungewöhnliche Lage für den KSC. Seit 14 Spielen ist die Mannschaft von Alois Schwartz ungeschlagen, hat in diesen Partien gerade einmal drei Gegentore kassiert und ist zu Hause immer noch ohne Niederlage. Trotzdem stehen die Badener immer noch nicht auf einem der ersten drei Plätze. Das zeigt, dass Siege weiterhin notwendig sind und die starke Serie der ungeschlagenen Spiele weiter fortgesetzt werden muss, damit man in der Spitzengruppe bleibt und so schnell wie möglich Platz drei einnehmen kann. Somit werden die Badener auch das Spiel gegen Chemnitz nach dem Motto "Nur drei Punkte zählen" angehen, zumal Rostock, Wiesbaden und Köln ihre Spiele an diesem Wochenende gewinnen konnte.

Schwartz und Fink optimistisch

Dass dem KSC dies in der derzeitigen Lage aber gelingen kann, brachten Cheftrainer Alois Schwartz und Stürmer Anton Fink auf der Pressekonferenz vor dem Spiel so zum Ausdruck. Mit viel Selbstbewusstsein blickten sie auf die anstehende Partie gegen den Chemnitzer FC. "Wir sind seit 14 Spielen ungeschlagen. Es ist klar, dass wir unsere Serie ausbauen wollen. Zu Hause haben wir noch kein Spiel verloren. Wir wollen gewinnen“, lautete der klare und selbstbewusste Kommentar von Anton Fink, der mit Chemnitz auf seinen Ex-Klub trifft.

Auch Alois Schwartz schloss sich inhaltlich den Ausführungen seines Spielers an, gab die Marschroute für die Partie ganz klar vor und blickte dabei noch einmal auf das Hinspiel, das gleichzeitig seine erste Partie als Cheftrainer für den KSC war, zurück: "Im Gegensatz zum Hinspiel haben wir mittlerweile ein gutes Gerüst gefunden, die Automatismen stimmen, wir stehen stabil und es ist ein ganz anderes Selbstvertrauen da, als es noch im Hinspiel der Fall war. Wir haben die Woche gut genutzt und wollen die Punkte im Wildpark behalten."

Das Selbstbewusstsein und die derzeitige Serie spricht also wieder einmal und immer noch für den KSC, zumal mit Chemnitz der Drittletzte in den Wildpark kommt. Personell kann Schwartz aus dem Vollen schöpfen, sodass alles angerichtet ist, die Serie auszubauen und den nächsten Sieg im Wildpark zu feiern. So kann der derzeitige Tabellenplatz auch weiter gefestigt werden, oder je nach Ausgang der anderen Partien der dritte Platz eingenommen werden.

   
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